VÖ: 13.01.17
(Contendo Media)

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MORD IN SERIE

Klapptext:

Einst waren sie Spione im Dienst der Regierung. Jetzt arbeiten sie als Söldner für den Meistbietenden. Sie sind - die FREELANCER. Roland Voss und sein Team werden beauftragt, den verschwundenen Enthüllungsjournalisten Florian Bernard aufzuspüren. Bei Recherchen über international agierende Schleuserbanden ist er offenbar dem gesuchten Kriegsverbrecher Zoran Vukov zu nahe gekommen. Dieser bietet seinem elitären Kundenkreis ein ganz besonderes Unterhaltungsprogramm. Als die „Freelancer“ in einen Hinterhalt geraten, werden die Jäger zu Gejagten.

Sprecher:

Roland Voss - Ekkehardt Belle
Julia Naumann - Claudia Lössl
Marc Sprenger - Sascha Rotermund
Zoran Vukov - Lutz Riedel
Florian Bernard - Peter Lontzek
Sonja Bernard - Anke Reitzenstein
Janine Häuser - Gabrielle Pietermann
Bruno Klatt - Swen Mai
Jäger - Otto Strecker
Jäger - Torsten Sense
Jäger - Douglas Welbat
Jäger - Jens Wendland
Freier - Rainer Fritzsche
Ärztin - Daniela Bette-Koch
Sanitäter - François Goeske
Türsteher - Michael-Che Koch
Tourguide - Erik Albrodt
Flüchtling - Christoph Piasecki
Besucher - Andy Muhlack, Sven Kläschen, André Beyer, Katrin Heß
Abspann - Martin Sabel

Kritik:

Ein Kurzes Vorwort: Jubiläum der beiden Coop-Label Contendo Media und Audionarchie. 25 Folgen verbuchen beide Reihen nun auf der Haben Seite. Nicht nur ein Grund zum Feiern sondern auch gleich die Gelegenheit, ein besonders Crossover zu präsentieren. Wobei, das sei vorweg angemerkt, eine echtes Crossover mit überschneidenden Handlungssträngen bietet man hier nicht. Lediglich eine fortlaufende Geschichte, die man hier sowohl auf Mord in Serie als auch Mindnapping aufteilt. Zwar kann man beide Teile unabhängig voneinander ohne große Verständnislücken hören, möchte man aber in den Genuss der kompletten Story kommen, stellt Mord in Serie „Todesjagd“ den ersten Teil dar, der von der Mindnapping Folge „Todesspiel“ vervollständigt wird.

Kommen wir hier also zu „Todesjagd“. Der Einstieg ist nach stimmiger Einleitung kurz und knackig gehalten. Die Freelancer treten auf den Plan um einen verschwundenen Reporter aufzuspüren und öffnen dabei die Büchse der Pandora. Menschenjagd für Geld? Man kommt einer international tätigen Organisation auf die Schliche und schnell werden aus Jägern Gejagte. Die Story ist während der kompletten Spielzeit sehr geradlinig, steigt vom Spannungsgrad recht dynamisch, bietet aber keine echten Überraschungen oder perfiden Wendungen. Bezeichnen wir den Storyfluss als grundsolide und flüssig. Technisch liefert man altbekannte Stärken. Ein blitzsaubere, klare Produktion, stimmige Effekte und einen sehr stimmigen, schmissigen wie abwechslungsreichen Soundtrack, der fantastisch zu den Geschehnissen passt. Bei den Sprechern bietet man sehr markante und tolle Stimmen. Auch ist die glaubwürdige Leistung der Mimen hier hervorzuheben. Lediglich Ekkehardt Belle erscheint mit in Stresssituationen ein wenig „trocken“ in seiner Bandbreite. Wenig Makel machen sich an dieser Folge bemerkbar, was zu einen relativ flotten Fazit führt: Krimi und Thriller Elemente werden hier stimmig verbunden. Die Handlung (ja sie bietet diverse filmische Vergleiche) entpuppt sich kurzweilig und das Dialogbuch kann bis auf einige wenige hakelige Textzeilen überzeugen. Die Sprecher haben die Eigenschafft einen großen Sympathie Faktor zu kreieren. 8,5 von 10 Punkte