VÖ: 13.01.17
(Audionarchie)

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AUDIONARCHIE

Klapptext:

Einst waren sie Spione im Dienst der Regierung. Jetzt arbeiten sie als Söldner für den Meistbietenden. Sie sind - die FREELANCER. Die Spur eines weltweit operierenden Schleppernetzwerks führt Roland Voss und sein Team in die Vereinigten Staaten. Im Glücksspielparadies Las Vegas heften sie sich an die Fersen des Casinobesitzers Clifford Briggs, der im Hintergrund die Fäden ziehen soll. Doch die „Freelancer“ werden verraten und finden sich plötzlich in einem mörderischen Spiel wieder, das nur einen Gewinner kennt. Rien ne va plus!

Sprecher:

Roland Voss - Ekkehardt Belle
Julia Naumann – Claudia Lössl
Marc Sprenger – Sascha Rotermund
Clifford Briggs – K.Dieter Klebsch
Abigail Briggs – Anke Reitzenstein
Floyd Graham – Michael Grimm
Denise Porter – Ulrike Stürzbecher
Murray O´Connor – Otto Strecker
Brutus – Jens Wendland
Krankenschwester – Alexandra Lange
Pokerspieler – Jürgen Thormann
Barkeeper – Mark Bremer
Zuschauer Gladiatorenkampf 1 – Martin Sabel
Zuschauer Gladiatorenkampf 2 – Christian Zeiger
Zuschauer Gladiatorenkampf 3 – Rainer Fritzsche
Zuschauer Gladiatorenkampf 4 – Wolfgang Bahro
Zuschauerin Gladiatorenkampf – Arianne Borbach
Soldat – Tobias Lelle
Croupier – Bodo Wolf
SWAT-Beamter – Michael Pan
Gladiator – Holger Löwenberg
Wache – Robert Missler

Ein Kurzes Vorwort: Jubiläum der beiden Coop-Label Contendo Media und Audionarchie. 25 Folgen verbuchen beide Reihen nun auf der Haben Seite. Nicht nur ein Grund zum Feiern sondern auch gleich die Gelegenheit, ein besonders Crossover zu präsentieren. Wobei, das sei vorweg angemerkt, eine echtes Crossover mit überschneidenden Handlungssträngen bietet man hier nicht. Lediglich eine fortlaufende Geschichte, die man hier sowohl auf Mord in Serie als auch Mindnapping aufteilt. Zwar kann man beide Teile unabhängig voneinander ohne große Verständnislücken hören, möchte man aber in den Genuss der kompletten Story kommen, stellt Mord in Serie „Todesjagd“ den ersten Teil dar, der von der Mindnapping Folge „Todesspiel“ vervollständigt wird.

Kommen wir hier also zu „Todesspiel“. Man setzt am Schluss des ersten Teiles von Mord in Serie „Todesjagd“ an. Ein Handlanger wurde ausgeschaltet. Doch nun gilt es den Urheber hinter dem Ganzen und somit den dicken Fisch aus dem Verkehr zu ziehen. Das Team der Freelancer ist unter tragischen Umständen vom Trio zum Duo geschrumpft. Während Kameradin Julia mit dem Leben ringt ist der Fall persönlich für die Ex-Agenten geworden. In Las Vegas kommt es also zum großen Finale, um das Übel an der Wurzel zu packen. Auch hier verläuft die Handlung bis kurz vor Schluss sehr geradlinig, stimmig und kurzweilig. Der kurze Storytwist am Ende lässt sich Mindnapping aber nicht nehmen und macht dem Seriennamen alle Ehre. Zwar wirkt dieser ein wenig gezwungen, doch ist dies mit Blick auf das große Ganze zu vernachlässigen. Der kurze Kampf mit Clifford Briggs Handlanger hat mir allerdings mit einer leichten Überzeichnung der Dialoge nicht gänzlich gefallen. Schön dass man sich nicht an der Musik von Contendo Media orientiert sondern hier ein eigenes, völlig anderes atmosphärisches Flair kreiert. Auch wirkt die Inszenierung ein wenig drückender. Die Effekte sitzen, besitzen Format und präsentieren sich stimmig. Die Sprecher überzeugen auch hier. Wie auch in „Todesjagd“ muss ich aber Ekkehardt Belle eine gewisse Behäbigkeit seiner Emotionalität bescheinigen und dem bereits oben erwähnten Handlanger mit leichtem Overacting den „Winkefinger“ zeigen. Am Fazit aber ändert die kaum etwas. Auch „Todesspiel“ bietet stimmige und kernige Krimi- / Thriller-Kost, die sich gerade durch Teil 1 erst richtig entfalten kann und hier zu ihrem stimmigen Ende kommt. Das Sprecherteam entpuppt sich auch hier als sehr sympathisch. Einer Wiederkehr der Freelancer wäre ich de facto nicht abgeneigt. Technisch fehlerfrei kann man auch hier kurzweilig und spannend unterhalten. 8,5 von 10 Punkte