VÖ: 17.03.17
(Contendo Media)

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MORD IN SERIE

Klapptext:

Der gefährliche Hacker „Spider X“ ist tot! Doch irgendjemand verfolgt weiter dessen mörderischen Plan und arbeitet eine Todesliste ab. Um die digitale Spur des Killers aufzunehmen, ist die Polizei auf die Mitarbeit eines ebenbürtigen Hackers angewiesen. So muss ein Pakt mit dem Teufel eingegangen werden...

Sprecher:

Marina Forster – Stephanie Kirchberger
Isabelle Adamzyk – Luisa Wietzorek
Wolgang Lindt – Lutz Mackensy
Götz Nuhr – Tobias Schmidt
Ottfried Claußen – Rüdiger Schulzki
Andreas Michels – Otto Strecker
Stephan Eckardt – Holger Löwenberg
Katrin Eschmann – Melek Erenay
Security – Lutz Riedel, Sven Plate
Messe-Händler – Kai Hendrik Möller
Killer – Robert Missler
Bankkundin – Katja Brügger
Nachrichtensprecher – Martin Sabel
sowie – Christoph Albrodt, Erik Albrodt

Kritik:

Ein kurzes „Was bisher geschah“ führt uns sofort wieder ins Geschehen und leitet dieses dann fast ansatzlos (zu Teil 1) fort. So bringt man auch gleich zu Beginn zwei totgeglaubte Akteure wieder zurück in das Geschehen und bläst zur Jagd auf den durchtriebenen Cyber-Kriminellen. Allerdings tut sich Autor Markus Topf mit seiner Schreibarbeit ein wenig schwer, den doch sehr griffigen ersten Teil flüssig zu finalisieren. Gerade die Gespräche zu Anfang wirken teilweise arg gestelzt, auch die Handlung schiebt sich nur langsam wieder voran und bekommt erst gegen Ende erneut einen strafferen Zug. Hier erzeugt man immerhin wieder einige spannende Momente und trifft auf gehetzte Akteure, die Ihre Rache beidseitig gerne beenden wollen. Auf der Sprecherseite finden wir natürlich erwartungsgemäß viele der bereits vorhandenen Rollen wieder. Die Leistungen dieser sind auch hier tadellos. Kleine Rollen wie speziell Melek Erenay als Katrin Eschmann mögen Ihren steifen Unterton allerdings nicht gänzlich verlieren. Aus technischer Sicht macht man auch bei Teil 2 alles richtig. Satt und sauber in der Abmischung legt man gesteigerten Wert auf belebte und vielfältig Hintergrundbeschallung und realistische Standortsettings. Die Effekte bleiben detailverliebt. Musikalisch fächert man breit und schmissig mit treibenden modernen Themen die schön ins Geschehen passen.

Fazit: So packen wie Teil 1 konnte mich das Finale leider nicht. Die Handlung wirkt teilweise ein wenig verloren und die darin verwobenen Gespräche teilweise sehr künstlich angelegt. Nichts desto trotz ist das Experiment Zweiteiler innerhalb der Mord in Serie recht gut geglückt. Weitere Mehrteiler wären also jederzeit begrüßenswert. So bringt man hier diese Doppelfolge zu einem versöhnlichen, wenn auch nicht mehr allzu spektakulärem Abschluss der immer noch für 7,5 von 10 Punkte gut ist.