VÖ: 21.04.17
(Lübbe Audio)

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OFFENBARUNG 23

Klapptext:

Der Klimawandel – menschengemachter Schwindel oder weltumfassende Bedrohung? T-Rex und Raven befinden sich weiterhin auf der Flucht. Ian G. hat ihnen zwar eine Chiffre von Tron zugespielt, zugleich aber T-Rex’ Laptop mit einem Virus lahmgelegt. Gemeinsam suchen sie in Frankfurt nach der Wahrheit hinter der großen Flut an Fakten und Theorien. Gemeinsam mit Nolo erbeuten sie eine alte Hinterlassenschaft von Tron, die seit 8 Jahren wohlverwahrt in einem Bankschließfach auf sie wartet …

Sprecher:

T-Rex - Alexander Turrek
Raven - Luisa Wietzorek
Nat - Helmut Krauss
Tron - Jaron Löwenberg
Ian G. - Till Hagen
Nolo - Marie Bierstedt
Kate - Uschi Hugo
Nachrichtensprecher - Jens Riewa
Michelle Garnor - Annina Braunmiller-Jest
Bankbeamter - Markus Pfeiffer
Miles Davison - Michael Pan

Kritik:

„Klimawandel“ setzt nahtlos an den Geschehnissen der Vorgängerfolge „Chemtrails“ an. Durch das sehr familiäre Thema bietet sich das Thema also als Fortführung mehr als günstig an. Allerdings, das muss ich bereits jetzt sagen, sind die gebotenen Daten und Wissenschaftsberichte ein wenig dünn gesät. So kreiert man eine dialogreiche Hörspielhandlung, die immer wieder das Thema Klimawandel streift und verschiedene Theorien sowie fundierte Beweise rund um das Thema Klima liefert und beleuchtet. Man schließt die Handlung mit der wohl wichtigsten Errungenschaft zu dem Thema: Einer Zusammenfassung der Weltklimakonferenz und den darin beschlossenen Wegen. Die Zusammensetzung der Darsteller ist wie immer sporadisch zu nennen. Lediglich Raven macht man nun scheinbar zu einer festen neuen Institution innerhalb der Serie. Alle weiteren Nebendarsteller sind und bleiben alle austauschbar. Fast wie bei einem Würfelbecher, in dem alle Widersacher des Hackergenies einmal durchgeschüttelt werden trifft es hier Miles Davis, der aus dem Becher herauspurzelt und seinen unglaubwürdig konstruierten Auftritt am Schluss erhält. Von diesen fast gezwungenen Aktionen innerhalb der Reihe einmal abgesehen bietet „Klimawandel“ bis dahin aber einen recht stimmigen Unterhaltungswert ohne große Längen, gewürzt mit interessanten Informationen zum Folgenthema. Unverändert zeigen sich die drei Säulen Sprecher, Soundeffekte und Musik. Sauber produziert und druckvoll aus den Boxen geschossen gibt man sich bei der Produktion keine Blöße. Die Effekte sitzen, sind vielfältig und real. Die Musik ist sehr variabel und thematisch stimmungsvoll eingebunden. Auch an den Sprechern gibt es nichts auszusetzen. Gibt es einen Kritikpunkt, dann vielleicht den, dass man das Thema doch einfach einmal wirken lassen sollte, ohne dass irgendein Geheimdienst-Supergegner in die Geschichte stolpert und den bis dahin stimmigen Fluss der Geschichte nachhaltig stört und verändert.

8 von 10 Punkte für eine griffige und kurzweilige Geschichte, die auch ohne viele Fakten zu unterhalten weiß.