03 desecratethefaith

VÖ: 03.03.2017
(Comatose Records)

Style: Brutal Death Metal

Homepage:
DESECRATE THE FAITH

Die Amis sind nach 2014 nun mit einem neuen Album am Start und dabei kann man „Daemones Nos Ave Satanas“ eher als Intro Song bezeichnen, denn hier sind Samples und schleppender Death Metal angesagt. Das Massaker kommt erst mit „Predatory Impalement“ in Fahrt, das ist Brutal Death Metal der heftigen Art, auch wenn der Mittelpart doch ganz arg abbremst. Es schleicht sich allerdings schon bei „Malignant Divinity“ ein wenig Vorhersehbares ein, denn auch hier steht am Anfang und Ende brutales Geballer, gegen das es keinerlei Einwände gibt, jedoch ist im Mittelpart das Tempo schleppend gehalten und auch „Shrine of Enmity“ geht nach diesem Schema vor, nur das hier ein paar Breaks mehr an Bord sind. Nach hartem geprügel wird bei „Unholy Infestation“ das Schleppende näher ans Ende des Tracks gesetzt und auch wenn „Magna Daemonia“ nicht sonderlich lang ist, der kriechende Part zu Beginn ist bösartig, das Knüppeln danach trümmert hingegen wie wahnsinnig. Vertrackt und mit viel Double Bass agiert „Ceremonial Invocation“, das im Sachen Speed sehr viel Abwechslung besitzt und „Ceremonial Invocation“ setzt auch auf diese Karte und lockert die drückenden Parts immer wieder mit harter Prügelei auf.
DESECRATE THE FAITH erfinden den Brutal Death Metal auf keinen Fall neu, sind aber weit über dem Durchschnitt und vor allem ist es ungewöhnlich, dass ein Album dieses Genres es auf eine Spielzeit von über 51 Minuten bringt. Als Resultat springen hier 6,8 von 10 Punkten raus mit noch Luft nach oben.