03 partia

VÖ: 03.03.2017
(Soulseller Records)

Style: Black Metal

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PATRIA

Die Brasilianer haben hier schon ihr sechstes Album aufgenommen und wenn man den Black Metal der Herren hört, denkt man unweigerlich an einen Mix aus skandinavischem und deutschen Black Metal. Wie bei „Infidels“ kommt mir da neben der klirrenden Kälte aus dem hohen Norden auch noch die angedeuteten Melodien und düsteren Passagen der Marke Mystic Circle hinzu. Gerade diese Band kommt mir auch bei „Axis“ in den Sinn, rasende und stampfende Passagen geben sich die Klinke in die Hand, aus dem Hintergrund wabert Atmosphäre auf und vom Sound her pumpt es hier stark aus den Boxen. Bei „Heartless“ kommt mir „Destroyer“ von Gorgoroth in den Sinn, bevor die Brasilianer einen wahnsinnigen Speed aufnehmen und alles zertrümmern. Dagegen konzentriert sich „A Two Way Path“ ganz und gar auf die düstere und hymnische Seite und auch „Communion“ startet mit sanften Klängen, um dann technisch und stampfend zu bleiben. Mit seinen Paukenschlägen und dem majestätischen Flair geht „Now I Bleed“ los, doch dann bricht ein wahres Inferno aus und es prügelt ohne Gnade, „Arsonist“ kommt erneut mit diesen Backing Melodien und vertrackten Mid Tempo Parts ganz gut an. Mit „The Oath“ wird erst dämonisches Flair aufkommen gelassen, dann geht etwas die Post ab, um dann tragende Parts mit einzubauen. Mit den Gitarren in „Porcelain Idols“ schielen die Brasilianer auch ein wenig auf den teisl abgedreht wirkenden französischen Black Metal und „Magna Adversia“ stellt dann nur noch das Outro dar.
PATRIA haben sich gute Gedanken gemacht und das Album kann auch durch seinen Sound überzeugen, doch an manchen Stellen kommen mir einfach zu viele andere Bands in den Sinn, so dass die Maximalausbeute hier 7 von 10 Punkten beträgt.