04 thedoomsdaykingdom

VÖ: 07.04.2017
(Nuclear Blast Records)

Style: (Epic) Doom Metal

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THE DOOMSDAY KINGDOM

Dieser Tage erscheint nun endlich der langersehnte THE DOOMSDAY KINGDOM-Erstling, „The Never Machine“ und „The Sceptre“ dürften den Treuesten der Treuen bereits von der bereits im März 2ß16 vorab geschickten „The Never Machine“ EP bekannt sein. Alle anderen Tracks beinhalten griffige, massiv groovende Songstrukturen, wie man sie von den schwedischen Doom-Urvätern CANDLEMASS zur Genüge kennt. WOLF-Sänger Niklas wurde mit ins Boot geholt, der teilweise schrägen CIRITH UNGOL-Stimmfaktor im Stil von Tim Baker einfließen lässt, auf der anderen Seite auf klassischen Heavy Metal-Hochtonklargesang der öfters u.a. Richtung David Wayne (ehemals METAL CHURCH) tendiert, stellt ein weiteres nicht zu unterschätzendes Merkmal für sich dar. Doomlunatics: Euch erwartet eine insgesamt runde Angelegenheit, wie man sie generell von einem Meister seines Fachs in Person von Leif Edling gewohnt ist. Sicher hätte man sich wohl den ein oder anderen Hit – das knackige Doomgroovemonster „Hand of Hell“ ist definitiv so einer (!) gewünscht, das wunderschön verträumte Instrumental „See You Tomorrow“ sticht ebenfalls deutlich heraus, ansonsten kann sich die CANDLEMASS-Fraktion auf neuen Epic-Doom im Stil der Urväter freuen, der sich vor Edlings legendärer Hauptspielweise kaum verstecken muss. Als Anspieltipps eines gelungenen THE DOOMSDAY KINGDOM-Erstlings empfehlen sich das feinfühlig tiefen melancholisch verträumte Instrumental „See You Tomorrow“, „Hand of Hell“, „The Silence“ und die 9 Minuten-Epic-Düsterwalze „The God Particle“. 8,5/10