07 execration

VÖ: 14.07.2017
(Metal Blade Records)

Style: Death Metal

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EXECRATION

Die Norweger von EXECRATION fallen zwar unter den Oberbegriff Death Metal, doch sie fallen da irgendwie total aus dem Rahmen. Warum ? Ganz einfach, im Opener „Eternal Recurrence“ bekommt man zwar den typisch flotten Death Metal zu hören, aber dazu gibt es noch eine ordentliche Portion Vertracktes, die Riffs klingen oftmals schräg und wirr, aber im Gesamtbild setzt sich das sehr gut zu einer Einheit zusammen. So auch „Hammers of Vulcan“, da ist es anfangs ein Break lastiges Donnerwetter, dann wird rasend ausgebrochen und doch sind weiterhin diese technischen Finessen integriert, die das Interesse wecken. So sollte man bei „Nekrocosm“ auf die coolen Riffläufe achten, hier spielen die Norweger, als wollten sie dich hypnotisieren und gleichzeitig mit ihrer aggressiven Art plätten. Mit seiner verfrickelten Art könnte man „Cephalic Transmissions“ schon fast als Prog Death bezeichnen, um dann mit „Blood Moon Eclipse“ einen sanften Zwischenspieler zu haben. Was dann in „Unicursal Horrorscope“ ist völlig krass, da treiben es EXECRATION mit ihrem Mix aus komplexem Spiel und purer Aggression auf die Spitze. Mit „Through the Oculus“ steht ein weiterer, ruhiger Zwischenpart an, um mit dem Titeltrack wieder so verwirrend und doch so hart weiter zu machen. Das finale „Det uransakelige dyp“ hat auch viele technische Spielereien, die man gar nicht alle sofort heraushören kann und dazu bilde ich mir ein, dass da auch so ein Hauch Tiamat mit eingeflossen ist.
EXECRATION haben hier eine CD für alle anspruchsvolle Death Metaller gemacht, die zwar nicht jeden auf Anhieb begeistern wird, aber so ein Album reift mit der zeit und das sind in Summe auch 7,6 von 10 Punkten.