VÖ: 04.08.17
(Napalm Records)

Genre:
Melodic Rock, Metal

Homepage:
EXIT EDEN

Die Idee, Popsongs in Metalversionen aufzunehmen ist wahrlich nicht neu, doch im Gegensatz zu Bands wie ATROCITY, die mit „Werk 80“ sowas wie die Referenzscheibe in diesem Bereich abgeliefert haben,  sind die vier Damen von EXIT EDEN wohl eher als Casting-Projekt zu bezeichnen. Rock und Metalfans dürfte dabei AMANDA SOMERVILLE durch ihre Zusammenarbeit mit AVANTASIA, EPICA und MICHAEL KISKE am bekanntesten sein, auch wenn natürlich CLÈMENTINE DELAUNEY (VISIONS OF ATLANTIS), ANNA BRUNNER und MARINA LA TORRACA ebenfalls einen Rock bzw. Metalbackground haben.

Ausgesucht hat man sich u.a. Songs von MADONNA, DEPECHE MODE, VISAGE, ADELE und RIHANNA und ist damit auf der sicheren Seite geblieben, denn hier wurden fast ausnahmslos Hits gecovert, die auch dem Nichtmetalfan gefallen sollten.
Richtig vom Hocker hauen die Nummern mich aber nicht, denn die Arrangements sind doch alle ähnlich aufgebaut und so kommt leider schnell Langeweile auf und man hätte sich hier und dort etwas mehr Abwechslung gewünscht oder sogar einen eigenen Songs, der das Ganze etwas auflockert.

Alles in Allem ist „Rhapsodies In Black“ ein Mainstreamalbum geworden, das bei dem derzeitigen Metalhype sicher seine Käufer finden wird. Mir wäre eigenes Material der Damen allemal lieber gewesen.

7/10