VÖ: 04.08.17
(Ice Rain Records/ Cargo records)

Genre:
Sleaze

Homepage:
WRAITH

Wenn der Promoflyer zu einem Album mehr mit den bekannten Gästen und dem Produzenten wirbt, als mit den musikalischen Qualitäten der Band, dann ist normalerweise Vorsicht geboten. Entsprechend skeptisch warf ich dann auch das neue Album der Briten WRAITH in den Player und was soll ich sagen, gar nicht mal so schlecht.
Sleaze Rock, der an die Achtziger und Bands wie POISON, MÖTLEY CRÜE und vor allem RATT erinnert, was vor allem an der Stimme von RYAN COGGIN liegt, der wohl tatsächlich mal für die Nachfolge von STEPHEN PEARCY bei den New Yorkern im Gespräch war. Nicht wirklich neu aber wirklich gut gemacht und um Klassen besser als ich befürchtet hatte und wenn man schon die ganzen namhaften Gäste dabei hat, will ich mal nicht so sein und einige davon aufzählen:
TONY MILLS und STEEVI JAIMZ (Tigertailz) steuern einige Backing Vocals bei und PETE WAY von UFO und KIM NIELSEN (PHANTOM BLUE) spielen BASS. Produziert hat das Ganze NEIL KERNON (DOKKEN,  QUENNSRYCHE) und gemastert wurde es von ANDY SNEAP, dessen Arbeitsnachweise hier aufzulisten den Rahmen sprengen würde.

Wer also auf gut produzierten Sleaze steht, der wird an „Revelation“ sicher seinen Spaß haben. Als Anspieltipps nenne ich hier mal den Opener „Lifeline“, die Ballade „Leaving Me Again“ und „Human Hater“.

8/10