VELVET VIPER - Respice Finem


VÖ: 16.03.18
(GMR Music Group)

Genre:
Dramatic Metal

Homepage:
VELVET VIPER

Schon jetzt eine der besten Nachrichten des Jahres, JUTTA WEINHOLD bringt VELVET VIPER wieder an den Start. „Respice Finem“ (Bedenke das Ende) ist der Titel des Comeback-Albums und JUTTA beweist damit, dass sie von ihrer stimmlichen Qualität rein gar nichts eingebüßt hat. Ok, Vergleichen mit den ZED YAGO-Alben der Achtziger hält das Werk nicht stand aber das Gros der aktuellen Veröffentlichungen kann sich von VELVET VIPER immer noch eine Scheibe abschneiden. Es ist ganz sicher keine Überraschung, dass man einen KAI HANSEN für die Rolle des Produzenten gewinnen konnte und auch nicht, dass sich u.a. ein Name wie HENNING BASSE im Velvet Viper Choir findet. Nummern wie der starke Opener „Don’t Leave Before Wintertime“, der 10minütige Titeltrack „Respice Finem“ oder „Law Of Rock“ (mit textlichen Anspielungen auf „Black Bone Song“) beweisen, dass der Dramatic Metal auch heute noch zum Besten gehört, was der Fan von gutem Classic Metal zu hören bekommen kann.

Fazit: VELVET VIPER sind zurück und werden hoffentlich recht lange bleiben. Ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Konzerte und werde „Respice Finem“ bis dahin sicher noch einige Rotationen in meinem CD-Player gönnen.

8,5/10

Hier noch ein Nachschlag von unserem Redakteur Michael Toscher:

Sechsundzwanzig Jahre sind seit dem letzten VELVET VIPER Output 'The 4th Quest For Fantasy vergangen. Mit 'Respice Finem' erscheint nun endlich das schon so lange herbeigesehnte Comeback von Jutta Weinhold & Crew. Gleich bei der schon vorab als Videosingle ausgekoppelten Eingangshymne „Don't Leave Before Wintertime“ deutet sich an, das Jutta Weinhold zusammen mit ihrer Crew ein starkes Album auf den Tisch gelegt hat. Musikalisch wie Textlich kehrt das deutlich in Blickrichtung ZED YAGO sich orientierende Material von 'Respice Finem' zu 'The Spell from OverYonder'/'Pilgrimage'-Glanzzeiten zurück, von deren Inhalten sich spannungsgeladener Mythen- Sagen-Stoff wie „Shadow Ryche“, „Fraternize With Rats“ oder das verträumte vom heiligen Gral erzählende „Loherangrin Lohengrin“ inspiriert zeigt. Jutta Weinhold singt kraftvoll, charismatisch gefühlsbetont von intensiver Leidenschaft beseelt wie zu besten Zeiten. „Dangerous“ entwickelt sich vom Stampfgroover zum flotten Headbanger, „Law of Rock“ dringt tonnenschwere Riffbreitseiten austeilend ins Gehör. Der Zehnminuten lange Titeltrack „Respice Finem“ beginnt gemächlich, nur um sich im weiteren Verlauf als Pathosreißer zu entpuppen. - Musik, die Gefühle auslöst. Die Magie der 80er ist wieder da. Jene raumgreifende Epik, Verspieltheit, Eleganz und Heavyness verbunden mit Hang zu Spannung und kraftvoller Dynamik, die ZED YAGO zum unverzichtbaren Kulturgut für die Traditions-Metal-Fangemeinde erhob.

Aus mystischer Nebelwand an eisigem Tag im Winterland taucht eine rabenschwarzhaarige Gestalt, Tochter eines berüchtigten Piraten auf, die
das verlorene Phantasie-Gen in die Herzen der Menschen zurückbringt.

Fazit: 'Respice Finem' ist unverzichtbares Muss für Heavy Metalfans, die auf Theatralisch-spannungsgeladene Dramen-Epik schwören. Und nun wird es Zeit, allen ZED YAGO-Fans die frohe Nachricht eines grandiosen Comebacks zu verkünden: - The Spell from over Yonder is back! 9/10

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