THIS ENDING - Garden Of Death

Verfasst von Jochen Strubel am .

04 thisending

VÖ: 22.04.2016
(Apostasy Records)

Style: Melodic Death Metal

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THIS ENDING

Sieben Jahre Pause seit dem letzten Album ist eine lange Zeit und doch hat sich das Warten mehr als gelohnt. Die Schweden fegen mit dem Opener „Torrent of Souls“ eine knüppelnden Attacke sofort los und kennen anfänglich keine Kompromisse, doch die Fähigkeit der Schweden liegt ganz klar darin, dem Song neben dem höllischen Speed auch eine melodische Note zu verleihen, mit Brekas Akzente zu setzen und auch in Sachen Sound einen enormen Bums zu erzielen. Mit „Blackened Shrine“ geht es weiter und da wird eine massiv powernde Riffwand aufgebaut, es wird schwer stampfend, um dann mit totaler Wucht das treibende Mid Tempo zu zelebrieren. Die eingeflochtenen Knüppel Parts und das Solo sind unwahrscheinlich stark in Szene gesetzt und man fühlt sich wie bei „Boundaries of Hell“ richtig wohl, wenn man den Klängen lauscht. Das ist geradliniger Death Metal, der facettenreich gespielt ist und vor allem wenn sich Geballer und Melodien vereinen, kann man THIS ENDING nur gutes bescheinigen. Knatternde Double Bass und geradlinig nach vorne geht es mit „Dark Samaritan“, das mit seinen teils melodisch hymnischen Passagen einen wahren Riff Reigen lostritt, weiter. Hier wird erneut ein klasse Solo gezockt und wie gewohnt vermischen sich Härte und Eingängigkeit einfach nur superb. Im „Garden Of Death“ wird typischer, skandinavischer Melo Death raus gehauen, wie man ihn von früher kennt, nur dass THIS ENDING mit verdammt geschickten Breaks das Stück immer frisch gestalten. Dieses Schema wird auch bei „Victims“ beibehalten, es wirkt und hier kommen die Schweden auch gerne mal wieder etwas schneller rüber und das Geballer macht Spaß zu hören. Bei „World of Nightmares“ geht es nicht mehr so schnurstracks nach vorne, im Gegenteil, der Track sit verdammt technisch mit vielen Breaks und Gedonner versehen und auch „Chaos Within“ fällt aus dem Rahmen, denn dieser Song ist zwar dank der Vocals immer noch sehr hart, nur die Musik hat einen tragenden, melodischen Charakter. So wie das Album gestartet ist, endet es auch, denn „Vultures“ macht kaum Kompromisse und THIS ENDING ballern hier eine herrliche Highspeed Passage nach der anderen raus und es ist und bleibt klar, das die Schweden eine Macht in Sachen Melo Death sind, was ihnen auch 8,9 von 10 Punkten einbringt.

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