Die Toten Hosen: Der Krach Der Republik Livealbum erscheint diesen Freitag

Diesen Freitag erscheint das Livealbum „Der Krach Der Republik“ der Toten Hosen als Doppel Livealbum.
Vorab kann man sich hier schon sehr schöne Trailer dazu anschauen:
Die große Leere nach der Tour mit Kochprofi, Cateringboss und Rote Gourmet Fraktion-Chef Ole:  https://www.youtube.com/watch?v=763Ueaij67Q (vol. III)
Die große Leere nach der Tour und was man dagegen tun kann...mit Trucker Tom: http://www.youtube.com/watch?v=RhdOo-CCDK8 (vol. II)
Die Toten Hosen, mit Freunden, Fans und Crew: http://www.youtube.com/watch?v=yPyUZMBuZlQ (vol. I)

„Die Toten Hosen Live: Der Krach der Republik“ - Das Doppel-Livealbum
Label / Vertrieb: JKP / Warner
www.dth.de

Über eine Million Besucher kamen zur „Der Krach der Republik“-Tournee, die im November 2012 begann und mit zwei ausverkauften Stadion-Konzerten vor knapp 90.000 Menschen Mitte Oktober diesen Jahres in der Düsseldorfer Arena endete.  Die Konzertreise war damit eine der nach Zuschauerzahlen größten Tourneen, die es jemals im deutschsprachigen Raum gegeben hat.

Fans und Kritiker waren sich gleichermaßen einig: Das waren die besten Toten Hosen, die man live jemals erleben konnte! Ein letzter Gruß von dieser Achterbahnfahrt ist das Doppel-Livealbum „Die Toten Hosen Live: Der Krach der Republik“, das die Band folgendermaßen beschreibt: „Wer dieses Jahr ein bisschen verfolgt hat, was uns auf der Tournee  widerfahren ist, hat wohl mitbekommen, dass wir in jenen Monaten die Zeit unseres Lebens hatten.

Irgendwann wird einem klar, dass jeder  Wahnsinn mal ein Ende hat. Dann fängt man an zu überlegen, wie man das, was einem da geschehen ist, in Erinnerung halten kann. Denn ob das so noch einmal wiederkommt, steht nun wirklich in den Sternen. Solche Gedanken hatten wir, als wir unsere Soundcrew baten, die letzten Konzerte mitzuschneiden, um für uns selber, aber auch für alle anderen, die Spaß daran hatten, ein Souvenir von diesem Abenteuer mitzunehmen. Für die Aufnahmen haben wir uns bemüht, noch ein paar Perlen auszugraben, die wir länger nicht mehr im Programm hatten. Es soll eben mehr werden als nur ein „Live Best of…- Album“.

Rekordverdächtige 34 Lieder sind auf der Doppel-CD (Dreifach-Vinyl) zu finden, darunter alle großen Hits der letzten zwei Jahre wie „Altes Fieber“ und „Tage wie diese“ sowie 13 Songs, die bisher noch auf keinem Livealbum der Toten Hosen enthalten waren!

Die Erstauflage von „Die Toten Hosen Live – Der Krach der Republik“ erscheint als hochwertiges, sechsseitiges Digipack mit einem 28seitigen Booklet.

„Der Krach der Republik“ - Das war die Tournee:
Nach der Veröffentlichung des „Ballast der Republik“-Albums im Frühjahr 2012, was vor kurzem für 800.000 verkaufte Einheiten mit Vierfach-Platin ausgezeichnet wurde, startete die „Der Krach der Repubik“- Tour im November letzten Jahres und führte über 41 Städte, in denen 62 Konzerte gespielt wurden. Währenddessen fanden noch 10 Festivalauftritte, zwei Warm Up-Shows, vier Akustikkonzerte und fünf Auftritte in Argentinien statt, so dass insgesamt fast 1,5 Mio. Fans seit dem Erscheinen von „Ballast der Republik“ mit uns auf einem Konzert der Toten Hosen gefeiert haben.

Auf die komplette Länge der ganzen Tour gerechnet kommen da ein paar erstaunliche Zahlen zusammen:

Die Tour-Küche hat für Frühstück, Suppe, Lunch, Kuchen, Dinner, Desserts, Abbau-/Busschnitten ca. 54.687 Mahlzeiten zubereitet. Es wurden 33.540 Busbrote und Sandwiches geschmiert und 326.800 Geschirrteile – Teller, Tassen, Messer, Gabeln – abgewaschen.

Die Crew und die Band haben während der Konzerttage gemeinsam fast 100 Tonnen Gewicht verloren und als Nahrung wieder aufgenommen, wozu die Mannschaft unseres Caterings fast 150 Tonnen Lebensmittel verkochte. Das sind 553 mit Lebensmitteln sehr vollgepackte, sehr große Großmarkt-Einkaufswagen.

Bei der Zubereitung der Speisen gingen mehrere Fingerkuppen verloren wurden, zwei davon sind bis heute nicht mehr aufgetaucht. Das führte in der Folge in der Küche zu mindestens 54 sog. „Fingerwitzen“, wie "Ab Bielefeld gibt's nur noch Fingerfood" oder "Die paar guten Hosensongs kannst du ja an neun Fingern abzählen"…

An Getränken wurde für die Band ca. 780 Liter Ingwertee gebrüht, Campino hat 53 mal seinen sog. Prollkaffee zubereitet bekommen und auf der gesamten Tournee wurden für Crew, Musiker und vor allem Gäste insgesamt 88.752 Flaschen Bier ausgeschenkt (das sind ca. 29.584 Liter in ca. 3698 Kästen), wovon allerdings der Löwenanteil bei den fast showtäglich stattfindenden legendären Aftershowpartys draufging. Insgesamt über 2.300 Dosen Bier hat die Band im Verlauf der Konzerte ins Publikum geworfen, dazu fast 3.000 Flaschen Wasser und nach den Shows flogen weitere fast zwölfhundert DIN A4-Seiten Setlisten und Schlagzeugstöcke ins Auditorium.

An Verschleißteilen wurden über 1.800 Gitarren- und Basssaiten sowie ungefähr 400 Schlagzeugfelle verbraucht, der Sänger hat darüber hinaus noch zwei Mikrofone verloren.

Unser Physiotherapeut verklebte fast 18km Leukotape, 17km Pretape/Undertape und 10km Kinesiotape (das sind die bunten Tapes, die Sportler auch manchmal tragen) und verabreichte über die gesamte Strecke 30 Packungen Aspirin, Voltaren und Ibu400.

Im Verlauf so einer langen Tournee macht sich natürlich auch der Materialverschleiß bemerkbar und so kam doch einiges an Musikerverletzungen zusammen:
- Endgliedamputation am Mittelfinger rechts
- Kapselanriss linkes Kniegelenk
- Innen-Meniskusriss linkes Kniegelenk
- Reizung der Teilrupturen beider Achillessehnen
- Muskelverhärtung beider Waden
- Muskelfaserriss Wade rechts
- Fraktur Schultergelenk links
- Impingement Syndrom der rechten Schulter wegen Überlastung sowie ein Überlastungssyndrom, auch wahlweise Bursitis/Schleimbeutelentzündung genannt.

Fast nicht der Rede wert sind unzählige abgebrochene und eingerissene Fingernägel, dazu jede Menge akute, temporäre Verwirrtheitszustände vor dem Konzert, was sich z.B. durch fehlerhaftes Ankleiden oder nicht eingehaltene Ankleidungsreihenfolge der Bühnenklamotten bemerkbar machte.

Im Zuschauerbereich wurden wir von größeren Personenschäden erfreulicherweise fast vollständig verschont. Allerdings wurden insgesamt fast 14.000 Kleidungsstücke verloren, zwei Drittel davon Schuhe, davon wieder erstaunlicherweise fast 75% des rechten Fußes. Ca. 700 pyrotechnische Gegenstände wurden im Verlauf der Tournee trotz der Personenkontrollen gezündet, eine handvoll Ehen wurde während der Konzerte gestiftet, einige geschlossen, allerdings ging auch eine Vielzahl von Verbindungen in die Brüche, speziell im letzten Konzertdrittel, im Zugabenblock und auf dem Nachhauseweg. Verlässliche Zahlen zu den Entwicklungen im Beziehungsbereich der mitreisenden Tourneeteilnehmer liegen uns dagegen leider keine vor.

Erfreulich war, dass der Anteil der Frauen unter den Konzertbesuchern weiter gestiegen ist, was sich allerdings im Backstagebereich, wie schon bei den vorangegangenen Tourneen seit Ende der 80er, leider nicht weiter ausgewirkt hat.

Unterm Strich kann man sagen: Es kamen nicht nur wahnsinnig viele Menschen, sondern sie hatten auch in den allermeisten Fällen eine gute Zeit, wenn man der überwältigenden Medienresonanz mal Glauben schenken darf.

Ein weiterer Grund zur Freude ist der Umstand, dass die Initiativen und Nichtregierungsorganisationen, die die Toten Hosen auf der Tour begleitet haben, auf so gute Resonanz gestoßen sind. Auf der gesamten Tournee haben uns freiwillige Aktivsten von Pro Asyl und Oxfam begleitet, die ihre Arbeit am Rande der Veranstaltungen interessierten Besuchern vorstellen konnten. In vielen Städten stießen andere Initiativen dazu und nutzten die Gelegenheit, um mit den Zuschauern ins Gespräch zu kommen, so z.B. die Antifa-Gruppe „Kein Bock auf Nazis“.

Pro Asyl hat während der Tournee mehr als 20.000 Unterschriften für die Kampagne „Flucht ist kein Verbrechen“ unter den Fans gesammelt, die voraussichtlich im Dezember an den Präsidenten des Deutschen Bundestages in Berlin übergeben werden. Darin fordern die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner den Deutschen Bundestag auf, sich aktiv für die Beachtung der Menschenrechte von Flüchtlingen einzusetzen.

Oxfam haben ebenfalls über 20.000 Unterschriften für Ihre Kampagne „Spekulanten in die Schranken“ gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln gesammelt.

Quelle: Another Dimension & JKP

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