Tedeschi Trucks Band - neues Album "Signs" am 15. Februar

TEDESCHI TRUCKS BAND FEIERN AUF IHREM NEUEN ALBUM ‘SIGNS’ DAS LEBEN MIT ALL SEINEN HÖHEN UND AUCH TIEFEN.
DAS ALBUM ERSCHEINT AM 15. FEBRUAR AUF FANTASY RECORDS/CONCORD

 

Nachdem das vergangene Jahr bei der Tedeschi Trucks Band komplett im Zeichen von Live-Aktivitäten stand – ihr zweites Livealbum, hierzulande Top-30, wurde flankiert vom dazugehörigen Konzertfilm und gefeierten Deutschland-Shows –, veröffentlicht die Band am 15. Februar das neue Studioalbum „Signs“ auf Fantasy Records/Concord. Das Album enthält elf neue Songs, mit denen die Band einmal mehr ihre Klasse, ihre Virtuosität, ihre Vielseitigkeit und ihre unstillbare Liebe zur Musik unter Beweis stellt und gleichzeitig mit der ihnen eigenen Aufrichtigkeit und Überzeugung persönliche und weniger persönliche Krisen behandelt.

Mit ihrer aus zwölf Musikern bestehenden Besetzung um das Ehepaar Tedeschi/Trucks war die Tedeschi Trucks Band von Anfang an eine Ausnahmeerscheinung in der US-amerikanischen Blues- und Rockszene. Auch hierzulande findet ihr scheuklappenfreier Sound stetig mehr Anhänger – so viele, dass sie mit dem letzten Studioalbum sogar die deutschen Top-20 erreichten. Den ganzen Facettenreichtum ihres Sounds entfalten sie nun ein weiteres Mal auf dem neuen Album „Signs“, denn auch dieses Album entstand „in großer Runde“ – in kollektiven Songwriting-Sessions. Die stilistische Palette reicht von Soul-Hymnen über Balladen bis hin zu druckvollem Rock.

Gegründet im Jahr 2010, ist die Tedeschi Trucks Band eine Art „Familienangelegenheit“: Auch auf dem neuen Album arbeitet die Band aus Florida mit befreundeten Gästen wie Warren Haynes, Oliver Wood und Doyle Bramhall II. Das Gitarrenspiel und der Gesang von Derek und seiner Frau Susan wird dementsprechend eingerahmt von einem dichten Instrumentalteppich: Bläser (Saxofon, Flöte, Trompete, Posaune), Keyboards, Backgroundgesänge, dazu viel Druck von Bass, Schlagzeug, Percussion.

„Signs“ entstand im Homestudio des Ehepaars, liebevoll „Swamp Raga“ getauft, wobei sich Derek, Jim Scott und Bobby Tis gemeinsam um die Aufnahmen, das Abmischen und die Produktion kümmerten. Entscheidend hier: Um noch besser, noch satter zu klingen, nahmen TTB das vierte Album auf einer klassisch-analogen Zwei-Zoll-Bandmaschine auf. Tatsächlich klingt ihr kollektiver Bluesrock-Entwurf noch umwerfender, noch wärmer als sonst.

In ihren Texten bezieht Susan Tedeschi klar Stellung und spricht sich unter anderem für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Schutz unseres Planeten aus: „Dieses Abbruchbirnen-Denken muss aufhören; wir können doch nicht alles zerstören. Schließlich sitzen wir hier alle im selben Boot“. Ein weiterer wichtiger Einfluss seien die vielen Todesfälle gewesen, die sich zuletzt im engeren Umfeld der Band ereignet haben: Verwandte wie Butch Trucks (Allman Brothers; Dereks Onkel) oder auch befreundete Musiker wie Gregg Allman, Leon Russell, B.B. King oder Colonel Bruce Hampton zählten unter anderem dazu. Mit dem abschließenden „The Ending“ verneigen sie sich vor Hampton, der für etliche Mitglieder der Tedeschi Trucks Band ein wichtiger Mentor war (und der tragisch im Rahmen der Feierlichkeiten zu seinem 70. auf der Bühne kollabierte und kurze Zeit später verstarb). „Susans Texte und ihre Stimme sind dieses Mal besonders wichtig, um das Album zusammenzuhalten“, so Derek über „The Ending“ und das Album als Ganzes. „Das ist unser erstes Album, das mich beim Anhören an einen bestimmten Ort transportiert”, erklärt Derek. “Es versetzt mich in einen bestimmten Zustand und trifft einige wunde Punkte.”

Dabei geht es natürlich nicht nur um Trauer: „I’m Gonna Be There“ und „Strengthen What Remains“ drücken ihre Zuversicht und ihre optimistische Grundstimmung schon im Titel aus. “Wir haben großes Glück, das tun zu können, was wir tun. Und wir sehen es als unsere Aufgabe, der ganzen Negativität etwas Positives entgegenzusetzen”, meint Susan. “Wir alle müssen im Laufe unseres Lebens Tragödien verkraften. Als Musikerin möchte ich rausgehen, Kraft vermitteln und die Menschen inspirieren. Wir schätzen uns sehr glücklich in unserer Rolle als Musiker“, so Susan weiter. „Wir haben schließlich die Möglichkeit, all der Negativität etwas Positives entgegenzusetzen. Das ist unsere Aufgabe.“

Wie sehr dieser zwölfköpfigen „Family Affair“ die Musik am Herzen liegt, belegt schon ein flüchtiger Blick auf ihren Tour-Kalender, der sie demnächst nach etlichen Shows in den USA auch wieder nach Europa bringen wird. Dabei waren selbst die vielen Live-Termine und die parallel dazu stattfindende Arbeit am neuen Album noch nicht genug: Sowohl Derek als auch Susan haben als gefragte Studiomusiker bei etlichen Kollegen ausgeholfen – er zum Beispiel bei Eric Clapton und Wynona Judd; sie auf John Prines Album „For Better, Or Worse“ oder auch für das Duett „Mixed Drinks About Feelings“ mit Eric Church. Zusammenarbeit ist auch bei ihrem jährlich stattfindenden „Wheels of Soul“-Festival der Kerngedanke. Auch im zurückliegenden Sommer luden sie etliche Hochkaräter ein (Drive-By Truckers, Marcus King Band), mit denen nach den individuellen Auftritten auch gemeinsam gerockt wurde.

„Als Band sind wir ziemlich gut darin, uns jeden Abend neu zu erfinden“, meint Derek. „Das muss man auch, sonst wird’s langweilig. Natürlich darf man die Grundstimmung eines Songs nicht komplett aus den Augen verlieren, aber drum herum kann man sehr viel verändern, sehr viel erweitern.“ Entscheidend sei hier vor allem ihr Gatte Derek, findet Susan: „Er ist einfach ein echt grandioser Band-Leader. Eine alte Seele, so leidenschaftlich – und einer der besten Gitarristen der Welt. Er ist wahrscheinlich der Hauptgrund für unseren Erfolg, denn er gibt den anderen das nötige Selbstvertrauen.“

Was einst unter dem Namen Soul Stew Revival begann, mündete im Jahr 2010 in die Gründung der Tedeschi Trucks Band um das Ehepaar Susan Tedeschi/Derek Trucks. Zunächst mit elf Musikern, später mit zwölf gelang der TTB schon mit dem offiziellen Debüt „Revelator“ ein großartiger Erfolg. Das Album erreichte nicht nur die Top-15 der Billboard-200 Charts, sondern bescherte ihnen sogar den GRAMMY als „Bestes Blues Album“ (2012). Seither veröffentlichte die Band aus Florida die Studioalben „Made Up Mind“ und „Let Me Get By“ – beide wiederum Top-15 in den USA, letzteres auch bereits Top-20 in Deutschland. „Let Me Get By“ vereinte, wie auch das neue Album, erstmals Songs, die von allen Bandmitgliedern geschrieben wurden. Außerdem gab es die gefeierten Live-Alben „Everybody’s Talking“ und „Live From The Fox Oakland“ (2017; D: #26). Seit Mitte des Jahrzehnts spielt die „großartige amerikanische Rock & Roll-Familienband“ (US-Rolling Stone) auch regelmäßig außerhalb der USA.

„Das hier ist schon eine absolut einzigartige Konstellation“, sagt Susan Tedeschi abschließend, „denn alle Mitglieder dieser Band könnten ohne Weiteres ihre eigene Combo leiten. Wie besonders diese Gruppe ist, das ist jedem von uns klar. Wir wollen so weitermachen, gemeinsam den nächsten Schritt gehen.“

„Signs“: Titelliste
Signs (High Times)
I’m Gonna Be There
When Will I Begin
Walk Through This Life
Strengthen What Remains
Still Your Mind
Hard Case
Shame
All The World
They Don’t Shine
The Ending

Konzerttermine in Deutschland:
05.04.19 Winterbach, DE Salierhalle Winterbach
14.04.19 Bochum, DE Ruhrcongress
15.04.19 Hamburg, DE Mehr! Theater

Quelle: Promo Team

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