ROKK - Streaming Gipfel im Kanzleramt

Streaming neu denken: ROKK präsentiert alternatives Modell für faire Vergütung von Künstlern.

Diskussion im Bundeskanzleramt und aktuelle Debatte zeigen dringenden Handlungsbedarf.

Die Diskussion um faire Vergütung im Musikstreaming erreicht eine neue Dynamik. Anlass sind unter anderem jüngste Aussagen von Herbert Grönemeyer im Bundeskanzleramt sowie eine Gesprächsrunde am 16. März mit Vertretern führender Streamingdienste, an der auch FAIRMUSIC / ROKK teilgenommen hat.

Grönemeyer hatte das bestehende System deutlich kritisiert: Einnahmen aus Streaming würden häufig nicht bei den Künstlern ankommen, die tatsächlich gehört werden, sondern über große Pools, Klickzahlen und algorithmische Mechanismen verteilt. Diese Struktur werde zusätzlich durch Nutzungsverhalten und algorithmische Empfehlungen verzerrt.

Für viele Künstler hat das konkrete Folgen: Trotz millionenfacher Streams bleibt finanziell oft kaum etwas übrig. Gleichzeitig droht sich die Situation durch die zunehmende Verbreitung KI-generierter Musik weiter zu verschärfen.

ROKK und FAIRMUSIC sehen darin jedoch nicht nur ein Problem, sondern auch eine Chance.

„Wenn Streaming die Zukunft der Musik ist, dann muss diese Zukunft auch den Menschen gehören, die diese Musik machen. Genau daran arbeiten wir – mit einem Modell, bei dem endlich wieder mehr bei den Künstlern ankommt.“
— Alexander Landenburg, Mitgründer von ROKK / FAIRMUSIC

Das Unternehmen setzt auf ein alternatives Modell mit vier zentralen Unterschieden zu klassischen Streamingplattformen:
• Bessere Verteilung der Einnahmen: Ein deutlich größerer Anteil kommt direkt bei den Künstlern an.
• Direkte Unterstützung durch Fans: Hörer können ihre Lieblingskünstler zusätzlich finanziell unterstützen.
• Klarer Umgang mit KI-Musik: Inhalte werden gekennzeichnet oder nicht algorithmisch empfohlen.
• Offene Plattform für Künstler: Bands können ihre Musik kostenlos und ohne Zwischenhändler veröffentlichen.

Ein weiterer zentraler Aspekt: ROKK ist ein deutsches und europäisches Unternehmen, das bewusst eine Alternative zur amerikanisch dominierten Streaminglandschaft aufbaut.

Im Rahmen der Gesprächsrunde im Bundeskanzleramt wurden diese Themen gemeinsam mit Staatsminister Wolfram Weimer sowie Vertretern anderer

Plattformen diskutiert:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/staatsminister-weimer-trifft-musikstreamer-im-kanzleramt-es-ist-auch-im-interesse-der-politik-dass-der-streaming-markt-weiter-waechst--2411738

Die Einschätzung von ROKK: Es war ein intensiver und konstruktiver Austausch. Staatsminister Wolfram Weimer war hervorragend informiert und hat – bei aller gebotenen Neutralität – klar erkennen lassen, dass er die Perspektive von Kunst und Künstlern sehr ernst nimmt. Das macht Hoffnung.

Über ROKK / FAIRMUSIC
ROKK ist eine Musikstreaming-Plattform mit dem Ziel, Künstlern eine faire Vergütung zu ermöglichen und Fans mehr Transparenz darüber zu geben, wohin ihr Geld fließt. Die Plattform kombiniert eine gerechtere Ausschüttung mit direkter Künstlerunterstützung und einer offenen Infrastruktur für Musiker aller Genres.

Quelle: FAIRMUSIC AG