KLIMT 1918 - Video zum Song AVENTINE
Die römischen Post-Rocker KLIMT 1918 zeigen sich mit dem stilvollen Video-Noir „Aventine“ – der nächsten Vorab-Single aus ihrem kommenden Album „Àmor“ – von ihrer introspektivsten, in den Himmel blickenden Seite. Das fünfte Album der Italiener soll am 12. Juni 2026 erscheinen.
VIDEO zum Song AVENTINE: https://www.youtube.com/watch?v=HUZLoA5ogs8
KLIMT 1918 kommentiert: „Wäre ‚Aventine‘ eine Farbe, wäre es ein Kobaltfarbton“, sinniert Frontmann Marco Soellner. „Es hätte die kühlen Töne der Nacht und des Mondlichts, das im Sommer durch das Blätterdach der Seekiefern dringt. Es ist ein einsamer Blick vom Gipfel eines Hügels. Es ist die Stadt darunter, die still und ahnungslos schläft.“
Der brennende Puls des nuklearen Feuers der Sonne, das die Wüste versengt. Das sanfte Gleiten glänzender Haut über andere Haut in einem pochenden Rhythmus. Das anschwellende Summen der Bewegung in einer Masse von Körpern. KLIMT 1918 fangen viele solcher flüchtigen Momente ein und bewahren sie durch kaskadenartige Klangwände und das elegante Dröhnen der Gitarren.
Das fünfte Album der Italiener, „Àmor“, stellt den Höhepunkt ihres gefeierten bisherigen Schaffens dar und präsentiert sich als eine äußerst melancholische, sinnliche und majestätische Sammlung fesselnder Musik. „Àmor“ entstand aus Stille, Einsamkeit und sozialer Distanzierung. Doch als bewussten künstlerischen Kontrapunkt beschlossen KLIMT 1918, alle ihre neuen Songs um Sinnlichkeit, Leidenschaft, körperlichen Kontakt und jene drängenden, unwiderstehlichen Gefühle kreisen zu lassen, die Menschen nachts wach halten.
Mit „Àmor“ machen KLIMT 1918 zudem einen weiteren Schritt in der stetigen Weiterentwicklung ihres Sounds. Die Einflüsse des Avantgarde-Metal haben von Anfang an abgenommen, während Darkwave und Alternative Rock in der Musik der Italiener rasch an Stärke gewannen. Post-Rock spielt in ihrer jüngsten Entwicklung eine wichtige Rolle, doch anstatt ihre Perspektive schüchtern einzugrenzen, indem sie auf ihre Schuhe starren, träumen KLIMT 1918 mit offenen Augen, blicken über den Horizont hinaus und in den Himmel.
Erste Single Dream Core: https://www.youtube.com/watch?v=7OYVUZNAXMQ
KLIMT 1918 entstand 1999 aus den Überresten einer Metal-Band, als die Brüder Marco und Paolo Soellner sich stattdessen dafür entschieden, neue Inspiration bei Bands wie BAUHAUS, THE CURE und JOY DIVISION zu suchen. Darauf deutete auch der Name ihrer neuen Band hin, der auf den österreichischen symbolistischen Maler und Jugendstil-Pionier Gustav Klimt anspielt, der 1918 starb, während der Erste Weltkrieg noch tobte. Das Debütalbum der Römer, „Undressed Momento“, erschien 2003 und fand mit seiner dunklen Emotionalität sofort großen Anklang bei Kritikern und Fans in ganz Europa.
Das gefeierte zweite Album der Brüder, „Dopoguerra“ (2005), vergrößerte ihre Fangemeinde erheblich und brachte KLIMT 1918 zum ersten Mal auf Tournee. Trotz ihres wachsenden Erfolgs begann die Band allmählich, das Tempo zu drosseln. Ihr drittes Album „Just In Case We’ll Never Meet Again (Soundtrack for the Cassette Generation)“ erschien 2008 unter großem Beifall. Acht Jahre später folgte Ende 2016 das Doppelalbum „Sentimentale Jugend“.
Da die Band weiterhin erfolgreich war, rechnete kaum jemand damit, dass es fast ein Jahrzehnt dauern würde, bis das nächste Studioalbum erschien. Andererseits war es gut investierte Zeit. Die lange Songwriting-Phase, die von Erfahrungen sowohl live als auch im Studio geprägt war, spiegelt sich deutlich auf „Àmor“ wider. Als Krönung erhielten KLIMT 1918 eine künstlerische Auszeichnung, als der legendäre Tony Doogan sich bereit erklärte, „Àmor“ zu mischen, und Frank Arkwright (Abbey Road Studios) sein Mastering-Genie einbrachte. Beide renommierten Toningenieure haben zuvor bereits mit Acts wie MOGWAI und SNOW PATROL zusammengearbeitet, und zu ihrem Portfolio gehören unter anderem auch Größen wie JOY DIVISION, COLDPLAY und OASIS.
Obwohl es viel Zeit, Fleiß und Energie gekostet hat, beweist „Àmor“ mit jeder Sekunde, dass das Album das lange Warten mehr als wert ist. KLIMT 1918 heben ihre rohe Emotionalität, die sich in dynamischen, leuchtenden Klanglandschaften statt in festen Strukturen und kalkulierten Hooks ausdrückt, auf einen neuen Höhepunkt: „Àmor“ ist ein purer Rausch der Leidenschaft und unwiderstehlich sexy!
Quelle: Starkult Promotion

