PAIN veröffentlichen Single „I Don't Give A Fukk“

Die schwedische Industrial-Metal-Institution PAIN meldet sich mit ihrer neuen Single „I Don’t Give A Fukk“ zurück!

Kompakt, konfrontativ und getragen von einem unmissverständlichen Refrain, verdichtet der Song die Verwirrung und Feindseligkeit unserer Gegenwart auf drei Minuten mechanisierten Widerstands. Mahlende Gitarren, ein unerbittlicher elektronischer Puls und Peter Tägtgrens unverkennbare Stimme treiben „I Don’t Give A Fukk“ voran, bis sich alles in einem Refrain entlädt, der wie gemacht dafür ist, aus voller Kehle mitgebrüllt zu werden.

Textlich zeichnet der Song ein ungefiltertes Bild einer Gesellschaft, die von politischem Theater, Misstrauen, Manipulation und miteinander konkurrierenden Versionen der Realität geprägt ist. Provokante Verschwörungsmotive treffen auf Vorwürfe von Heuchelei und künstlich geschürter Spaltung. Im Zentrum steht das Gefühl, permanent von Lärm und widersprüchlichen Botschaften umgeben zu sein und irgendwann nicht mehr zu wissen, wem oder was man überhaupt noch glauben kann.

Einfache Antworten liefert „I Don’t Give A Fukk“ bewusst nicht. Stattdessen setzt PAIN auf ein direktes Ventil: die unverblümte Weigerung, sich an diesem Wahnsinn zu beteiligen.

Peter Tägtgren kommentiert:
„Ich bin wirklich gespannt, wie die Leute reagieren werden, und freue mich sehr über die neue Single. Wie die meisten von euch wissen, versuche ich immer, mich nicht zu wiederholen. Dieses Mal bin ich mir ziemlich sicher, dass sich einige fragen werden: ‚Was zur Hölle ist hier los?‘ Sebastian und ich haben den Song zusammen geschrieben, und textlich werfe ich euch meine Sicht auf die Welt und die vergangenen zehn Jahre direkt ins Gesicht. Haltet euch fest und seid für ein Lächeln bereit .“

Die gemeinsam von Peter und seinem Sohn, PAIN-Schlagzeuger Sebastian Tägtgren, geschriebene Single führt die wachsende kreative Zusammenarbeit der beiden fort und zeigt PAIN einmal mehr von einer unerwarteten Seite.

Seit beinahe drei Jahrzehnten bewegt sich PAIN konsequent jenseits fester Genregrenzen. Heavy Metal, Industrial-Elektronik, eingängige Melodien, schwarzer Humor und Tägtgrens ganz eigene Sicht auf die Welt verschmelzen zu einem Sound, der ebenso direkt wie unberechenbar geblieben ist. Nach dem neunten Studioalbum „I Am“ reduziert „I Don’t Give A Fukk“ diese Formel nun auf ihre unmittelbarsten Bestandteile: einen massiven Groove, eine provokante Botschaft und einen Hook, der sich hartnäckig festsetzt.

Die Welt mag brennen. PAIN drehen die Lautstärke auf.
„I Don’t Give A Fukk“ hört ihr ab sofort hier: https://pain.rpm.link/idontgivePR

PAIN - I Don't Give A Fukk (OFFICIAL MUSIC VIDEO): https://www.youtube.com/watch?v=pOCImoC_33E

Über PAIN:
Seit beinahe drei Jahrzehnten folgt PAIN vor allem einer Regel: Es gibt keine Regeln.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom schwedischen Musiker, Songwriter und Produzenten Peter Tägtgren. Mitte der 1990er-Jahre hatte sich Tägtgren als Frontmann der Death-Metal-Band HYPOCRISY längst einen Namen gemacht, doch gleichzeitig entstanden in seinem Studio Ideen, die musikalisch in eine völlig andere Richtung führten. Elektronik, programmierte Rhythmen, schwere Gitarren, Synthesizer und ein immer stärker ausgeprägtes Gespür für Melodien trafen aufeinander, ohne wirklich in das musikalische Umfeld von HYPOCRISY zu passen. Statt diese Ideen dort unterzubringen, schuf Tägtgren dafür ein eigenes Projekt.

PAIN war geboren.

Das selbstbetitelte Debüt erschien 1997. Gesang, Instrumente und Produktion übernahm Tägtgren selbst. Dieser Ansatz legte den Grundstein für PAIN und ist bis heute ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Im Studio steht nach wie vor Tägtgrens musikalische Vision im Mittelpunkt, was ihm die Freiheit gibt, Ideen unabhängig von Genregrenzen oder Erwartungen zu verfolgen. Auf der Bühne ist daraus längst eine feste Liveband geworden, die aktuell aus Peter Tägtgren an Gesang und Gitarre, Sebastian Tägtgren am Schlagzeug, Jonathan Olsson am Bass und Sebastian Svalland an der Gitarre besteht.

Von Beginn an unterschied sich PAIN deutlich von dem Extreme Metal, mit dem Tägtgren zunächst bekannt geworden war. Die Härte blieb, traf nun aber auf Elektronik, tanzbare Rhythmen, große Refrains, schwarzen Humor und ein ausgeprägtes Gespür für eingängige Hooks. Auf „Rebirth“ (1999) nahm diese Verbindung immer klarere Formen an, bevor „Nothing Remains The Same“ (2002) mit „Shut Your Mouth“ einen der bis heute prägendsten Songs der PAIN-Diskografie hervorbrachte. Was zunächst wie ein Widerspruch klingen mochte, nämlich Industrial Metal, der gleichzeitig massiv und unmittelbar eingängig war, entwickelte sich zum Markenzeichen der Band.

Mit „Dancing With The Dead“ setzte PAIN diese Entwicklung 2005 fort. Songs wie „Same Old Song“, „Bye/Die“ und der Titeltrack verbanden metallische Wucht noch stärker mit Zugänglichkeit. Hinter dem Album stand zugleich eine erschreckend reale Erfahrung: Tägtgren war in einem schwedischen Pub zusammengebrochen, nachdem sein Herz für rund zwei Minuten aufgehört hatte zu schlagen. Später brachte er dieses Erlebnis unmittelbar mit der Entstehung von „Dancing With The Dead“ in Verbindung. Das Album erreichte Platz 3 der schwedischen Albumcharts.

Dass PAIN wenig Interesse daran hatten, sich selbst zu wiederholen, zeigte sich auch auf „Psalms Of Extinction“ (2007). Das musikalische Spektrum wurde erneut erweitert, zudem wirkten Gäste wie MOTÖRHEAD-Schlagzeuger Mikkey Dee, CHILDREN OF BODOM-Gitarrist Alexi Laiho und IN FLAMES-Bassist Peter Iwers mit. Ein Jahr später folgte „Cynic Paradise“, auf dem die damalige NIGHTWISH-Sängerin Anette Olzon als Gast zu hören war und das unter anderem die Songs „Follow Me“ und „I’m Going In“ hervorbrachte.

2011 erschien „You Only Live Twice“, gefolgt von „Coming Home“ im Jahr 2016. Letzteres zeigte PAIN erneut von einer anderen Seite und integrierte orchestrale Texturen sowie akustische Elemente in Tägtgrens Industrial-Fundament, ohne die charakteristischen Hooks und schweren Grooves aus den Augen zu verlieren. Aus dem einstigen Studioexperiment war zu diesem Zeitpunkt längst eine international tourende Band mit unverwechselbarer Identität geworden.

Diese Identität ist untrennbar mit Peter Tägtgren verbunden. Neben PAIN und HYPOCRISY zählt er seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Produzenten der europäischen Metal-Szene. In seinem Abyss Studio arbeitete er unter anderem mit DIMMU BORGIR, IMMORTAL, AMON AMARTH, AMORPHIS, DARK FUNERAL, SABATON und CELTIC FROST. Darüber hinaus arbeitete er mit RAMMSTEIN-Sänger Till Lindemann im gemeinsamen Projekt LINDEMANN zusammen, für das er die Musik zu „Skills In Pills“ und „F & M“ schrieb und einspielte, bevor er das Projekt 2020 verließ.

Nach „Coming Home“ sollten acht Jahre bis zum nächsten PAIN-Album vergehen, untätig war Tägtgren in dieser Zeit jedoch keineswegs. Neben HYPOCRISY und LINDEMANN standen zahlreiche weitere Produktions- und Studioarbeiten auf dem Programm. 2021 erschien schließlich die PAIN-Single „Party In My Head“.

Der Song entwickelte sich zu einem der größten Erfolge der Band. Ein massiver elektronischer Hook, ein treibender Beat und ein Refrain mit hohem Wiedererkennungswert brachten PAIN ein neues Publikum und bündelten zugleich vieles von dem, was den Sound des Projekts seit jeher ausmacht. Laut offizieller Bandbiografie übertraf „Party In My Head“ schließlich sogar die Streaming-Zahlen des langjährigen Fan-Favoriten „Shut Your Mouth“.

Dieser Schwung führte schließlich zu „I Am“, dem neunten PAIN-Studioalbum, das am 17. Mai 2024 erschien. Statt lediglich an den Erfolg von „Party In My Head“ anzuknüpfen, demonstrierte Tägtgren darauf erneut die stilistische Bandbreite des Projekts. Industrial-Härte, Synth-Pop, Melancholie, schwere Grooves und eingängige Melodien stehen gleichberechtigt nebeneinander. Songs wie „Go With The Flow“, „Push The Pusher“, „Don’t Wake The Dead“, „Revolution“, „Fair Game“ und der Titeltrack bewegen sich durch unterschiedliche Stimmungen, ohne die Identität von PAIN aus den Augen zu verlieren.

„I Am“ markierte zudem eine wichtige Entwicklung innerhalb der Band: Sebastian Tägtgren, Peters Sohn und Schlagzeuger von PAIN, schrieb die Musik zu „Revolution“ und „Don’t Wake The Dead“ und war als Co-Produzent am Album beteiligt. Seine zunehmend kreative Rolle brachte eine weitere Perspektive in ein Projekt, das Jahrzehnte zuvor allein mit Peter Tägtgren im Studio begonnen hatte.

Über neun Studioalben hinweg haben PAIN einen Katalog geschaffen, in dem Härte und Eingängigkeit nie als Gegensätze verstanden wurden. „End Of The Line“, „Shut Your Mouth“, „Same Old Song“, „Zombie Slam“, „Follow Me“, „Dirty Woman“, „Coming Home“, „Party In My Head“ und „Go With The Flow“ stammen aus unterschiedlichen Phasen der Bandgeschichte und interpretieren den PAIN-Sound jeweils auf ihre eigene Weise. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch, schwere Musik mit starken Hooks zu verbinden und dabei berechenbare Wege möglichst zu vermeiden.

Genau daran knüpft „I Don’t Give A Fukk“ an. Der von Peter und Sebastian Tägtgren geschriebene Song ist musikalisch direkt und textlich konfrontativ. Er richtet den Blick auf Wut, Manipulation, gesellschaftliche Spaltung, Misstrauen und die Informationsflut, die Tägtgren in der Welt um sich herum wahrnimmt. Provokant, respektlos und unverkennbar PAIN.

Denn genau diese Unberechenbarkeit gehört seit jeher zum Kern des Projekts.

PAIN entstand, weil Peter Tägtgren einen Ort für musikalische Ideen brauchte, die anderswo keinen Platz fanden. Fast drei Jahrzehnte später ist genau diese Freiheit noch immer eine der größten Stärken der Band. Industrial Metal, elektronische Musik, Rock, Pop, Death-Metal-Attitüde, Melancholie, Sarkasmus und Absurdität können hier nebeneinander existieren, weil PAIN Genregrenzen nie als feste Vorgaben verstanden haben.

Der Sound verändert sich. Die Songs verändern sich. Und die Welt um sie herum sowieso.
PAIN bleiben in Bewegung.

PAIN sind:
Peter Tägtgren: Gesang, Gitarre
Sebastian Tägtgren: Drums
Jonathan Olsson: Bass
Sebastian Svalland: Gitarre

Mehr zu PAIN:
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Über Reigning Phoenix Music
2023 gegründet, spiegelt Reigning Phoenix Music die hundertprozentig unabhängige Vision des Musikindustrie-Experten Gerardo Martinez sowie des Avionik-/Technik-Unternehmers Sven Bogner wider. Die grundlegende Idee hinter dem Label ist, Heavy Metal bzw. extremer, harter Musik jeglicher Coleur den für Erfolg nötigen Rückenwind zu verleihen. In diesem Rahmen soll einerseits etablierten Bands, aber natürlich auch neuen Talenten und gar Szene-Ikonen die bestmögliche Unterstützung innerhalb der Branche zuteilwerden. Allem voran steht jedoch, Künstlerinnen und Künstlern dabei zu helfen, ihre Musik und ihr Talent in gewinnbringenden Erfolg umzuwandeln.

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Quelle: All Noir

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