THE BLACK WIZARDS - Album "Force Majeure..." ab sofort

Heute haben The Black Wizards ihr neues Album "Force Majeure & The Acts of God“ veröffentlicht, was ab sofort über Hassle Records verfügbar ist.

Das in Porto ansässige Trio aus Joana Brito (Gitarre/Gesang), José Gomes (Bass/Gesang) und Helena Peixoto (Schlagzeug) präsentiert sein viertes Album und das erste seit „Reflections“ aus dem Jahr 2019, das einen entscheidenden Bruch mit der Vergangenheit markiert. Der düstere Schleier und das Etikett des ausufernden Stoner-Rock, das der Band einst anhaftete, wurden zugunsten eines schärferen und ausgereifteren Sounds abgelegt, der gekonnt eine breitere Klangpalette durchläuft. Diese Songs schlurfen nicht so sehr vorwärts, sondern stürzen sich regelrecht vorwärts.

„Force Majeure & The Acts of God“ ist nach dem juristischen Begriff benannt, der unkontrollierbare Umstände beschreibt, und spiegelt sowohl die chaotischen Umstände wider, unter denen das Album entstanden ist, als auch den dunklen Humor und die Trotzhaltung, die sich durch die zehn Titel des Albums ziehen.

Es hat etwas bewusst Augenzwinkerndes, wenn eine Band namens The Black Wizards ihr Album nach Begriffen aus der Bürokratie benennt, die für Katastrophen stehen. Diese Spannung zwischen Absurdität und Konfrontation zieht sich durch das gesamte Album: witzig, bissig, politisch aufgeladen und stets vorwärts treibend. Entstanden in einer Zeit, in der politische Landschaften weltweit ins Chaos abgleiten, vermittelt „Force Majeure & The Acts of God“ Frustration und Dringlichkeit, ohne jemals in Hoffnungslosigkeit zu versinken. „Die Welt entwickelt sich so, dass, wenn man gerade einen Song über etwas fertig geschrieben hat, das einen tief berührt, am nächsten Tag schon wieder neuer Mist passiert“, sagt José.

„FORCE MAJEURE & THE ACTS OF GOD“ JETZT ANHÖREN UND BESTELLEN!

Während sie die Songtexte für das Album schrieb, las Frontfrau Joana Brito Bücher über Politik, Gender und toxische Männlichkeit, darunter Grayson Perrys „The Descent of Man“, und diese Ideen fließen in Songs ein, die sich gegen hohle Führung, sozialen Tribalismus und die Zurschaustellung von Macht richten. Insbesondere die aktuelle Single „Killing The Buzz“, die Anfang dieses Jahres als 7“-Single erschien, sticht mit scharfem Humor aus dem Lärm hervor, verspottet das politische Spektakel und weigert sich gleichzeitig, sich ihm zu beugen.

Der Aufnahmeprozess selbst wurde zu einer Übung im Chaosmanagement. Die Band hatte ursprünglich geplant, in Schweden mit Cooper Crain von CAVE und Bitchin Bajas aufzunehmen, doch nachdem ein plötzlicher gesundheitlicher Notfall sie zwang, die Sessions abzubrechen und nach Portugal zurückzukehren, improvisierten sie. Stattdessen flog Crain von Chicago nach Porto, wo die Band in nur fünf intensiven Tagen bei Arda Recorders zehn Songs aufnahm. Lange Arbeitszeiten, kaum Pausen, ständiger Druck. Ursprünglich hatten sie geplant, auf Tonband aufzunehmen – Crain war sogar extra mit Spulenbandgeräten aus den USA angereist –, doch technische Probleme zwangen sie in letzter Minute dazu, auf digitale Aufnahmen umzusteigen.

Dennoch wirkt sich diese Dringlichkeit positiv auf das Album aus. Nichts hier wirkt übermäßig ausgefeilt oder glattgebügelt. Die Ecken und Kanten bleiben erhalten und verleihen der Platte eine unberechenbare Energie, die die Instabilität widerspiegelt, von der sie inspiriert wurde. „Es ist irgendwie schön, heutzutage Unvollkommenheiten zu sehen, wo doch alles immer mehr auf KI basiert“, ergänzt Brito.

Trotz aller Wut wird „Force Majeure & The Acts of God“ letztendlich jedoch eher von Verbundenheit als von Nihilismus getragen. The Black Wizards, die seit langem fest in der äußerst unabhängigen Rockszene Nordportugals verwurzelt sind, setzen sich weiterhin für Zusammenarbeit, Kreativität an der Basis und die Schaffung von Räumen für Außenseiter wie sich selbst ein. „Wir wollen junge Leute dazu ermutigen, ihre Smartphones beiseite zu legen und zur Gitarre zu greifen, zu malen oder einfach kreativ zu sein“, sagt Brito. „Wir wollen die Welt zu einem sichereren Ort für alle Freaks wie uns machen.“

Angesichts des Chaos entscheiden sich The Black Wizards für Bewegung, Lärm und füreinander. Genau darin liegt die Magie!

Die erste und bereits erschienene Single des Albums „Loose“ ist eine frische Interpretation ihres Sounds aus Garage-Rock und bluesigen Groove, die Joana als „eine groovige Reise durch ängstliche Gedanken und das Gefühl, in seinem eigenen Kopf gefangen zu sein“ beschreibt.

Sie fügt hinzu: „Es geht darum, diese Denkmuster zu akzeptieren und zu lernen, wie man sich darin zurechtfindet. Bei allem, was gerade in dieser verfluchten Welt passiert, kämpfen wir täglich mit 9-to-5-Jobs, niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen und so weiter. Auch wenn es schwierig sein kann, bei all dem den Überblick zu behalten, wollten wir einen knackigen Song mit einem Refrain schaffen, der direkt auf den Punkt kommt, aber gleichzeitig in den Strophen die Spannung auflösen – dabei setzen wir auf den wabernden Synthesizer (es ist das erste Mal, dass wir einen Synthesizer so prominent einsetzen) und den gleichmäßigen Beat.“

Schaut Euch das Musikvideo zu der mitreißenden Single "Loose" an: https://www.youtube.com/watch?v=NfM3liGboaY

TRACKLIST:
01. Ain't Talking
02. Loose
03. Killing The Buzz
04. 9 to 5
05. Beat
06. Wishing Well
07. Ain't Joking
08. Caffeine
09. Elevator 15
10. Astrophile

LIVE TERMINE 2026/27:
02.10. Karlsruhe - PsyKA Festival
03.10. CH-Prattein - Up in Smoke Festival
23.01.27 A-Wien - Dragged Into Bliss Festival

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Quelle: Starkult Promotion

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