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CITY OF LIGHT - Die letzten Tage von Jim Morrison


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VÖ: Released
(Deutsche Grammophon Literatur)

Homepage:
www.dg-literatur.de

Jim Morrison. Ikone, Sexsymbol und späteres  Alkohol-Wrack. Ein Mann, der den Druck seines künstlich erschaffenen Ichs nicht mehr selbst ertrug. Das Hörbuch schildert die letzten Wochen im Leben  von Jim und zeichnet ein anderes, neues und vielleicht auch befremdliches Bild von einem Mann, dem die Massen zu Füßen lagen. Autor Philip Steele, der Morrison persönlich 71 in Paris traf, schildert das Sein eines Menschen, der am frühen perspektivlosen Ende seines Lebens steht. Gelesen von Ben Becker, dessen charismatischen Stimme irgendwo zwischen Joachim Kerzen und Frank Glaubrecht pendelt,  wird im Verlauf der Geschichte in 3 Akten schnell klar, dass mit belegten Fakten und Tatsachen auch viel Fiktion in dieses Hörbuch Einzug gehalten hat. Nötiges Stilmittel, um den Erzählstil flüssig und interessant zu gestalten. So erhält z. B auch Jims große Liebe und Mitschuld an seinem Untergang Pamela diverse Solo Kapitel, die ihre Eskapaden schildern, an denen letztendlich das große Idol zerbrach. Geschildert wird eine Reise ohne Ziel. Paris / Marrakesch / Paris. Gefangen im ewigen Kreislauf aus Dämon Alkohol und seiner schwindenden Beziehung zu seiner großen Liebe Pamela, die sein letzter wahrer Halt zu sein scheint, werden seine eigenen, einstmals gesetzten Regeln einer offenen Beziehung zum immer größeren, unüberwindbaren Verhängnis mit dramatischem Ende. Wer hier nonstop Exzesse, Orgien und wilde Parties erwartet, oder gar voraussetzt, wird von „City of Light“ wohl überrascht werden. Ruhig, fast schon emotionslos, ja beschaulich haben sie sich abgespielt, die letzten Wochen des Jim Morrison. Gut vorgetragen, entsteht hier ein neues, interessantes und so anderes Bild einer Legende.


 

Die 3 CDs mit einer Spielzeit von 235 Minuten vergehen trotz nicht vorhandener Spannung schnell. Einzig die kurzen, von Autor Steele im schrägen englischen Sprechgesang vorgetragenen, knappen Textpassagen, die sich mit Szenen der Handlung decken, nerven ein wenig.

 

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