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JOHN SINCLAIR CLASSICS - 32 - Das Todeskabinett

VÖ: 22.12.17
(Lübbe Audio)

Homepage:
www.john–sinclair.de

Klapptext:

Milli Drake, die Tochter des Scotland-Yard-Commissioners Jonathan Drake, verschwindet spurlos aus einem Internat in Tonbridge – ausgerechnet in jener Stadt, in der John Sinclairs Erzfeind Dr. Tod einst seinen Feldzug begann! Nur ein schlechtes Omen? Oder endlich ein Hinweis auf Johns Kreuz, das Dr. Tod vor seiner Vernichtung verschwinden ließ? John Sinclair folgt der Spur des Grauens – ins Todeskabinett!


Sprecher:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Lydia Bradford / Emily Bradford – Carmen Maja-Antoni
Lewis Harker – Timo Kinzel
Inspector Talbot – Jörg Hengstler
Janet Sturgess – Leonie Landa
Milli Drake – Katharina von Keller
Sir James Powell – Achim Schülke
Tod – Gerd Haas
Frederic Stafford – Kaspar Eichel
Schülerinnen – Linda Fölster, Kirstin Hesse
Contable Briggs – Uli Krohm
Jonathan Drake – Bodo Wolf
sowie – Martin Flavio Nunez, Volker Hanisch, Berd Stephan, Patrik Mölleken, Stefan Krause, Jürgen Holdorf

Kritik:

„Das Todeskabinett“ beglückt die Hörspiel-Welt terminlich mit der wohl letzten Top Hörspielveröffentlichung im Jahr 2017. Grundsolide vertont man diese eher staubige und in weiten Teilen eher unspektakuläre Romanvertonung und schnürt ein kurzweiliges Paket aus mystischer Gruselstory und einem Krimi. So erwartet den Hörer ein Neo Klassik Grusler, der toll unterhält, den Grusel aber weitestgehend unterdrückt oder umschifft. Nichts desto trotz gibt man sich trotz der eher dürftigen Vorlage keinerlei Blöße. Das Skript überzeugt von der ersten Textzeile und auch das Dialogbuch wurde formidabel umgeschrieben und portiert. Selbiges gilt für die gewohnt vielschichtige Umsetzung des Sounddesign. Das cineastisch perfekt untermalte Geschehen lässt keinerlei Wünsche offen und protzt mit einer tollen, druckvollen Abmischung. Die Sprecher glänzen. Carmen Maja-Antoni in ihrer Doppelrolle der teuflichen Zwillingsschwestern ist hier besonders hervorzuheben. Eine tolle, sehr charismatische „Knarz-Stimme“, die ich gerne öfter hören würde. Aber auch der restliche Cast aus jungen und alten Synchronrecken überzeugt fehlerfrei und tadellos. Auch der Umstand, dass die Stimmen so gewählt werden, dass man selbst ohne Namensnennung die Rolle grundsätzlich immer der entsprechenden Stimme zuordnen kann, spricht für entsprechende Besetzungen. „Leider“ liefert man musikalisch zwar sehr passende wie atmosphärische Stücke aus der Sinclair Konserve. Fast schon ein wenig zu oft gehört verlieren diese ein wenig den Reiz, verstärken aber im Gegenzug den Wiedererkennungswert der Serie.
Fazit: Nicht die stärkste Story (witzigerweise habe ich gerade etwas sehr ähnlich geartetes im Dorian Hunter Universum gelesen) aber grundsolide umgesetzt und vertont. Die Sprecher und die Machart sind ein Fest und so bleibt am Ende eine kurzweilige Gruselmä,r die zwar ein wenig Tempo hätte vertragen können aber schlussendlich genau das liefert, was man aus der Classics Serie gewohnt ist. 8 von 10 Punkte

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