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JOHN SINCLAIR - 124 - Die Rache der Horror-Reiter

VÖ: 31.08.18
(Lübbe Audio)

Homepage:
JOHN SINCLAIR

Klapptext:


Astaroth, Eurynome, Bael und Amducias – genannt AEBA! Wer erinnert sich nicht an diese Erzdämonen und ihre vier schrecklichen Diener, die Reiter der Apokalypse? Ich hatte sie einst besiegen und in eine andere Dimension schleudern können. Aber ihr Verbündeter, der wahnsinnige Abt Don Alvarez, hatte überlebt – und er gab den Horror-Reitern den Auftrag, Jane Collins zu jagen!


Sprecher:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Suko – Martin May
Don Alvarez – K. Dieter Klebsch
Pater Ignatius – Markus Stolberg
Jane Collins – Franziska Pigulla
Bruder Severin – Walter Wigand
Bruder Dominik – Uli Krohm
Larry Oakes – Konstantin Graudus
Horror-Reiter – Wolf Frass
Pedro – Jesse Grimm
Carlos – Timo Kinzel
Bill Conolly – Detlef Bierstedt
Ansage – Jürgen Holdorf

Kritik:

Ein erneutes Aufeinandertreffen der Horror-Reiter und dem Sinclair Team setzt eigentlich genau eines voraus: Dass beide Parteien unbeschadet aus dieser Folge heraustreten werden. Das einstige Taschenbuch besitzt eigentlich relativ wenig Füllmaterial um die knapp 60 Minuten Spielzeit zu füllen. So greift man auf die Munitionslieferanten des Sinclair Teams im Kloster Saint Patrick zurück. Die Mönche dort geraten nämlich zwischen die Fronten der beiden Parteien auf der weiteren Jagd nach Jane Collins, die der Teufel immer noch nicht entkommen lassen will. Auch lässt man weiterhin das Jane Collins Thema weiter perlen, denn die Hatz auf die Hexe scheint einfach kein Ende zu nehmen. Der einstige Herbeirufer der Horror-Reiter Don Alvarez wird ebenfalls noch ins Getümmel geworfen um das Kopfgeld Asmodi zu erfüllen und die meist stimmlosen Reiter zu führen. Doch zu Don Alvarez: Eigentlich mag und schätze ich K. Dieter Klebsch sehr, aber hier ist sein Auftreten doch sehr pomadig. Durch die mitunter spröden Dialogszenen beeinflusst, wirkt die sehr starke Betonung der Wörter extrem gestelzt und mag so gar nicht zu einen verblendeten, hasserfüllten Mann passen. Auch die momentane Dauerbaustelle Jane Collins (Franziska Pigulla) bleibt zu beanstanden. Die leiernde, nun sehr alte Stimme scheint im Gegensatz zur einstigen warmen, samtenen Stimme mit dem gewissen Etwas nun aus einer verzerrten Parallelwelt zu kommen. Weitere Sprecher agieren aber auf allerhöchstem Niveau. Der Soundtrack bietet hier höchste Abwechslung, spielt sehr schön mit vielen Stimmungen und findet seinen Folgenhöhepunkt mit epochalen Chören. Die Effekte beleben die Handlung cineastisch und realitätsnah. Ein tosendes Gewitter in der Mitte der Folge schafft eine wunderbar dramatische Atmosphäre. Die Soundtechnik hat in jedem Fall ihre Hausaufgaben gemacht.
Fazit: Bis auf den hochdramatischen Schluss ein wenig träge. Denn leider ist mit den gesetzten Charakteren der Verlauf wie auch der Ausgang bereits vorgezeichnet und vorhersehbar. Das Produktionsteam tut aber alles um eine sehr schöne Stimmung aufzubauen und eine stimmungsvolles Hörspiel zu kredenzen. Dies gelingt eigentlich an fast allen Fronten (von obiger Sprecherkritik einmal angesehen). Unter dem Strich bleiben also 7,5 von 10 Punkte.

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