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JOHN SINCLAIR CLASSICS - 34 - Die Todesgondel

VÖ: 28.09.18
(Lübbe Audio)

Homepage:
JOHN SINCLAIR


Klapptext:

Jeder in Venedig kennt die Legende vom Goldenen Löwen: ein Doge, der vor Jahrhunderten grausam die Stadt beherrschte und schließlich selbst ermordet und mit Gold übergossen wurde. Aber ist der Doge wirklich tot? Als Bill Conolly und Sheila Hopkins in den Kanälen von Venedig auf eine Mädchenleiche stoßen, wird schon bald klar: die Schergen des Goldenen Löwen sind zurückgekehrt!

 

Sprecher:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Bill Conolly – Detlef Bierstedt
Sheila Hopkins – Daniela Hoffmann
Mario Stefani – Dirk Petrick
Commissario Tolini – Bert Fratzke
Professore Spinelli – Santiago Ziesmer
Carla Bonetti – Luzie Buck
Riccardo – Timo Kinzel
Diego – Torben Liebrecht
Gondoliere – Stefan Fredrich
Barkeeper – Jürgen Holdorf
Nachbar – Wolf Frass
Sir James Powell – Achim Schülke
sowie – Uli Krohm, Markus Stolberg, Konstantine Graudus, Helmut Zierl

Kritik:

Bill Conolly und Freundin Sheila Hopkins auf Liebesurlaub in Venedig. Wie nicht anders zu erwarten stolpern die beiden ungewollt in der Stadt der Liebe auf ein dunkles Geheimnis und geraten in den Bann des goldenen Löwen. Die Zutaten hierfür sind allerdings übersichtlich. Rache eines zurückgewiesenen Geigers und das Thema Unsterblichkeit in Verbindung mit einem alten Kult sind leider thematisch schon ein wenig ausgelutscht. Originell geht leider anders. Gleiches gilt für die recht vorhersehbare Handlung. „Die Todesgondel“ ist definitiv ein Paradebeispiel für eine banale, recht einfallslose Groschengrusel-Folge der 70 ´er Jahre. Dass dieses Hörspiel trotzdem unterhält und man die Konkurrenz locker vom Seitenstreifen aus überholen kann, liegt wieder einmal an der lückenlos guten Produktion und den hervorragenden Sprechern. Satt und cineastisch produziert macht man in puncto Stimmung und Atmosphäre alles komplett richtig .Auch die Handlung wird musikalisch sehr fein gestützt und getragen. Es passt einfach, was Sebastian Breidbach und Andreas Meyer hier an Background gezaubert haben. Allerdings kann der ganze Prunk nicht darüber hinwegtäuschen, dass trotz aufgepimptem Dialogbuch der eine oder andere Wortwechsel doch sehr aufgesetzt klingt. Nicht Jason Darks stärkste Arbeit aus alten Tagen, aus der man wohl das Maximum herausgeholt hat. Man bedient in dieser Folge klare Klischees und erfüllt gängige Standards aller Gruselgrundregeln. Auch wirkt das Ganze ab und an stark bemüht und im Handlungsverlauf aufgesetzt.
Fazit: Inhaltlich keine Offenbarung. Technisch aber gewohnt starke, grundsolide und kurzweilige Groschengruselvertonung, die Fans sicherlich zufriedenstellen dürfte. 7 von 10

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