FOSTER - 12 - Der Abgrund

VÖ: 09.11.18
(IMAGA)

Homepage:
IMAGA

Klapptext:

Die Falle für Foster ist ebenso genial wie tödlich. Was auch immer Foster unternimmt, welche Entscheidung er auch trifft - alles wird ihn auf einen Abgrund zutreiben, aus dem er sich nicht wieder wird befreien können. Menschen werden sterben. Auch vertraute. Und nichts wird danach wieder so sein wie zuvor.

 

Sprecher:

Foster – Thomas Nero Wolf
Kyle Jones – Gerrit Schmidt-Foß
Gerald Norris – Frank Glaubrecht
Sniffer – Asad Schwarz
Jazz – Antje von der Ahe
Xavier Parker – Philipp Schepmann
Pauli – Matthias Haase
Major Gil Howard – Douglas Welbat
Anthony – Bernd Vollbrecht
Dana Leemas – Susanna Boasewicz
Rick Leemas – Sascha Rothermund
Sergei Andropow – Hans Bayer
Dunja Ivanowa – Maximilliane Häcke
sowie – Jaron Löwenberg, Karsten Gausche, Juliane Ahlemeier, Oliver Stritzel, Roland Wolf, Udo Schenk, Reinhard Kuhnert, Julia Kaufmnn, Dietmar Wunder, Thomas Nokielski, Martin Baden, Stephan Busch, Christoph Walter.

Kritik:

Nach längerer Orientierungspause geben Foster und IMAGA nun wieder ordentlich Gas. Leider wird die Serie nur noch auf 17 Folgen kommen und nicht wie dereinst geplant die 50´er Grenze ankratzen. Schade aber nicht zu ändern. Nach dem jetzigen Serienverlauf wird uns die Apokalypse also deutlich früher treffen. Denn es tut sich etwas in „Der Abgrund“. In Fosters Abgrund um genau zu sein: Den verschwimmenden Grenzen zwischen Gut und Böse. Verbündete werden zu Feinden und Feinde zu lockenden Verbündeten. Foster wird immer mehr zum Spielball zwischen den Fronten, die ihn langsam immer aber stetig aufreiben und die Kräfte, die in Foster schlummern (welche er eigentlich unterdrücken will), auf das Massivste ballen. Es passiert viel in „Der Abgrund“ und die Hauptstory gerät mächtig in Rollen. Ein kompletter Story Twist entsteht und die letzten 5 Folgen wird Foster wohl auf einer anderen, unfreiwilligen, aber nun verheißungsvollen Seite stehen. Faszinierend dabei ist, dass man innerhalb der Hauptstory immer wieder eine abgründige kurze Nebenstory verbirgt, die zwar für die Handlung eigentlich unerheblich ist, aber trotzdem für stimmungsvolle Abwechslung sorgt. So auch hier mit dem Ehepaar Leemas, welches ein verfluchtes Haus in Besitz nimmt und damit fatale Ereignisse für sich in Gang bringt. „Der Abgrund“ besitzt eine immense, sehr dichte Atmosphäre und eine packende düstere Grundstimmung. Der Schlusspunkt ist so perfekt gesetzt, dass man eigentlich gar nicht erst auf die nächste Folge warten möchte, sondern sofort weiterhören MUSS. Die Sprecher mit ihren markanten Stimmen sind ein echtes Fest. Die Leistungen vor dem Mikro genial. Der düstere, unheilschwangere Soundtrack setzt jederzeit Akzente und die saftigen Geräuscheffekte platzen sehr dominant und vielzählig aus den Boxen. Ein Fest für die Ohren.
Fazit: Foster bleibt ein must have innerhalb der Erwachsenen Hörspiele. Dreckig, perfide, sarkastisch brutal und tonnenschwer vor Düsternis. “Der Abgrund“ ist eine weitere eindrucksvolle Folge, die Konkurrenten mit Leichtigkeit deklassiert und zeigt wie schwimmend Genregrenzen eigentlich sein können. Horror-Thriller oder Grusel-Krimi, egal wie auch immer man es nennen mag, der König ist zurück und zeigt eindrucksvoll warum das lange Warten sich gelohnt hat.9,5 von 10 Punkte

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