DAS GEHEIMNIS DES BERMUDA DREIECK

VÖ: 04.10.19
(IMAGA)

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IMAGA

Klapptext:

Am 5. Dezember 1945 starteten fünf Bombenflugzeuge der amerikanischen Marine zu einem Übungsflug von Fort Lauderdale in Florida. Sie kehrten niemals zurück. Ihre Spur verlor sich unter mysteriösen Umständen im Bermuda-Dreieck. Die Weltöffentlichkeit wurde aufmerksam. Nirgendwo auf der Welt verschwinden so viele Menschen auf so geheimnisvolle Weise wie im Bermuda-Dreieck. Vor allem in den Jahren nach 1945 wurden zahllose Unfälle und Vorfälle registriert, die unter unerklärlichen Umständen abliefen. Was spielt sich ab im Bermuda-Dreieck? Ist alles nur Zufall? Treten hier außerirdische Wesen in Erscheinung? Captain Kneeshaw ist einer jener Männer, die das Geheimnis des Bermuda-Dreiecks lösen wollen. Er bricht zu einer Expedition in das gefährlichste Seegebiet der Erde auf, stößt auf seltsame Spuren und riskiert alles.


Sprecher:

Erzähler – Wolf-Dieter Stubel
Ozeanograph Marlow – René Genesis
Captain Kneeshaw – Rolf E. Schenker
Meeresforscher Chandler – Horst Stark
Haifisch-Angler Tall – Rolf Mamero
Amateuerfunker Daygrew – Joachim Richert
ein Mensch – Werner Hoffmann

Kritik:

Mit „P. Bars – Das Geheimnis des Bermuda Dreieck“ erblibkt ein weiterer alter Hörspiel Schinken aus dem Jahre 1979 das digitale Licht der Welt und landet remastert als CD Release in den Verkaufsregalen. Gleich vorweg, hier von einer echten Perle zu sprechen wäre geprahlt denn das eher sterile Machwerk alter Tage mag nicht wirklich bei mir zünden. Man startet mit vielen gestelzten, künstlichen Dialogen, teilweise abgelesenen Sprecherleistungen und dem dazugehörigen damaligen Soundeffektminimalismus. Das Hörspiel wirkt wie in mehrere Akte aufgeteilt. Echte Spannung kann man dabei leider zu keiner Zeit aufbauen. Man lauscht den wenigen Akteuren bei vernunftbetonten, künstlichen Dialogen oder wie diese sich das Geschehen gegenseitig schildern. Alles wirkt dabei steif, auch der recht abrupte Schluss, der einfach geschaffene Tatsachen im Raum wirft und das Hörspiel beendet. Leider wirkt hier vieles unrund: Inhalt, Storyverlauf und Umsetzung.
Fazit: Dieses Hörspiel kann an heutigen cineastischen Vorlagen nicht einmal ansatzweise kratzen. Die recht ähnlich klingenden Sprecher wirken kalt und schwanken zwischen OK und solide. Sympathieträger sucht man hier genauso wie flüssige, natürliche Dialoge vergeblich. Atmosphäre-Schrauben wie Sound und Effekte bleiben jederzeit blass und der abrupte Schluss tun ihr Übriges um dieses Hörspiel nicht wirklich zu einem Highlight alter Tage zu machen. Unter dem Strich bleiben gut gemeinte 5 von 10 Punkte und der Hinweis, dass hier eher echte Nostalgiker zugreifen sollten. Moderne, verwöhnte Hörspielfreunde dürften hier weniger glücklich werden.

 

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