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JOHN SINCLAIR - 139 - Werwolf-Omen

VÖ: 26.06.20
(Lübbe Audio)

Homepage:
JOHN SINCLAIR

Klapptext:

Mitten in der Nacht lief mir auf einer einsamen Landstra?e das Mädchen Laura Ascot vor den Wagen – und flüchtete in die Dunkelheit! Sekunden später huschte an ihrer Stelle ein Wolf zwischen den hohen Gräsern der Böschung entlang. Ich folgte seiner Spur und geriet in einen Kampf, in dem sich Werwölfe und Vampire als erbarmungslose Gegner gegenüberstanden…

 

Sprecher:

John Sinclair – Dietmar Wunder
Erzählerin – Alexandra Lange
Gerald Ascot – Milton Welsh
Traian Bogdanovich – Konstantin Graudus
Alexis Ascot – Bianca Krahl
Wayne Ascot – Douglas Welbat
Lupina – Claudia Urbschat-Mingues
Glenda Perkins – Ilya Welter
Morton – Peter Weis
Fabiu Bodanovich – Christian Gaul
Laura Ascot – Toini Ruhnke
Slick Baines – Torben Liebrecht
Rudy Ascot – Nicolas König
Ansage – Jürgen Holdorf

Kritik:

Das Werwolf-Omen ist eine jener Romanfolgen, die eigentlich nur dadurch interessant wird, dass Lupina, die Königin der Werwölfe darin einen kurzen Auftritt hat. Nun war die "alte Liebe" Johns ja seit vielen Folgen passiv in den Hintergrund gerückt und Fans der Mordliga wollen ja schließlich im aktuellen Shimada Zyklus ebenfalls bedient werden. Die Handlung an sich ist mit wenigen Worten zusammengefasst. Leider sind die hier verbauten Charaktere, die völlig profillos bleiben, jederzeit austauschbar. Auch sind die Beweggründe hier kaum nachvollziehbar, die die einzelnen Rollen vorantreiben. Was also bleibt ist eine anfangs stimmige Story, die zudem durch die tolle Musikuntermalung echte Atmosphäre eingehaucht bekommt. Im späteren Verlauf kredenzt Jason Dark eher mäßigen Storyverlauf und ein maues phantastischen Ende. Ehrlich, hätte Lupina hier keinen Auftritt, wäre diese Folge völlig ersetz -und austauschbar. Produzent Dennis Ehrhardt wäre aber nicht einer DER Top Produzenten, wenn er in puncto Szenenaufbau und Dialog nicht das absolute Maximum aus dieser Vorlage herausgeholt hätte. Den Feinschliff liefert Sebastian Breidbach mit seiner fulminanten Szenenuntermalung, die wieder fantastisch und vielfältig über dem Geschehen liegt.
Fazit: Eine "Muss" Folge die leider recht banal voranschreitet und über das Prädikat „solide“ nie hinauskommt. Dennoch bleiben am Ende 7 von 10 Punkte weil man hier tolle Stimmungen verpackt und die musikalische Untermalung hier eine Stimmungsbombe ist.

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