DORIAN HUNTER - 45 - Lykanthropus

VÖ: 04.06.21
(Zaubermond)

Homepage:
ZAUBERMOND

Klapptext:

"Der todgeweihte Gutsbesitzer Elmar Larsson gesundet überraschend auf dem Totenbett – und bald darauf werden auf Gut Falö drei Menschen von einem Wolf gerissen. Elmar Larsson setzt eine Million Kronen auf den Kopf der Bestie aus, und Dorians Freund Jeff Parker nimmt mit fünf anderen Jägern die Spur auf …"


Sprecher:

Jeff Parker – Volker Hanisch
Gregor Yameshi – Torben Liebrecht
elmar Lrsson – Michael von Roaspatt
Peter Frost – Nicolas König
Ramadutta Ngaresh – Rajvinder Singh
Sacheen – Kirstin Hesse
Birgit Krogager – Liza Ohm
Boris Schscherbakow – Erik Schäffler
Sten Rijdag – Oliver Stritzel
Feodora Munoz – Monica Bielstein
Hexe – Stephanie Kellner
Lars Krogager – Konstantin Graudus
Christina Krogager – Ela Nitzsche
Gunnar Larsson – Detlef Bierstedt
Dr. Erking – Ernst-August – Schepmann
Dorian Hunter – Thomas Schmuckert
Anna Morgenstern – Kathrin Beck
Esperno Cortez – Martin Flavio Nunez

Kritik:

„Lykanthropus“ eine Folge, die hohe Erwartungen bei mir setzte. Erfüllt wurde diese allerdings nur bedingt. Denn diese deutlich umgeschrieben Folge braucht sehr lange, um endlich Grusel aufzubauen und Spannung zu generieren. Ein weiterer kleiner Klumpfuß für mich, der sehr dominante Einsatz von Michael von Rospatt, mit seiner quätschig-leiernden Stimme, den ich als Sprecher überhaupt nicht mehr mag. Da dies aber persönliche Animositäten sind, können wir diesen Umstand bei der Punktevergabe eliminieren. Aber zurück zum recht langen Beginn. Ein wüst schimpfender und hustender Elmar Larsson liegt auf dem Sterbebett und will so einiges, nur nicht die Gesellschaft seiner unerwünschten Brut. So entspinnen sich lange, von Husten durchsetzte Streitgespräche, die mir persönlich zu lang geraten sind (leider greift auch hier wieder die Michael von Rospatt Allergie). An diesen Beginn schließt sich das Treffen und Kennenlernen der illustren multikulturellen Werwolfjäger, welches sich recht lange Zeit lässt, die Charaktere und deren Beweggründe zu erläutern. Gerade hier erinnert mich die Vorstellungsrunde stark an „Devil´s Hill“ weil hier viele Muttersprachler und Akzente zum Einsatz kommen. Was auch wichtig zu erwähnen wäre ist, dass hier nicht Dorian Hunter die Hauptrolle übernimmt, sondern dessen Kumpel Jeff Parker, um an der Werwolfhatz teilzunehmen. All dies wird von träumerischen Szenen durchsetzt in denen die eigentlich verstorbene Inka-Prinzessin Sacheen einen weiteren Gastauftritt hat. Ist die Jagd dann endlich eröffnet, entfaltet sich eine tolle Atmosphäre. Die Jäger werden zu Gejagten, der Werwolf scheint überall zu sein und Jeff Parkers Schutzgeist Sacheen zieht im Hintergrund die Fäden um den Milliardär zu beschützen. Gerade in den späteren Szenen greift ein tolles Sounddesign (das natürlich in den Anfängen auch schon toll umgesetzt ist) und beflügelt diese Folge mit einer dichten Atmosphäre. Überhaupt lässt sich das Sounddesign als sehr gelungen beschreiben. Im Zusammenspiel mit dem düsteren Technogrundsound der Serie eine echte Stimmungsbombe.
Was bleibt sind stimmige Sprecher, eine klasse Produktion aber leider eine Story, die gerne etwas knackiger und zügiger hätte voran schreiten dürfen. 7,5 von 10 Punkte


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