BLAUES HERZ - Teil 1

VÖ: 19.11.21
(Wolfy Office)

Homepage:
WOLFY OFFICE

Klapptext:

Ein Kommissar im Ruhestand. Eine Lawine. Ein Mord… Hans Berg (Ekkehardt Belle), ein pensionierter Kommissar, wird auf der Fahrt zu seiner Ehefrau von einer Lawine überrascht. Er kann sich in ein riesiges Anwesen in den Bergen retten, welches sich als ein Mädcheninternat mit dem Namen Waldblick entpuppt. Er findet in dem Internat Unterschlupf vor der Naturgewalt, doch leider trifft er dort auch auf etwas, was er hinter sich lassen wollte. Hans Berg hatte gehofft Verbrechen und Tod „zu den Akten zu legen“, wird jedoch auf eine andere Art mit seinem alten Beruf konfrontiert.


Sprecher:

Henrike Tönnes
Sara Wegner
Ekkehardt Belle
Angelika Osusko
Saskia Hanisch
Volkram Zschiesche

Kritik:

Das Mini-Studio Wolfy Office versucht ja nun schon länger (nach ihren wirklich grauenhaften Amateuerhörspielen) einen Fuß auf den hochwertigeren Hörspielmarkt zu bekommen. Dies versucht man mit dem Zweiteiler "Blaues Herz", von dem nun der erste Teil vorliegt. Man hätte es besser gelassen. Die Story ist komplett formatlos, dröge und total belanglos, die Sprecher bis auf Ekkehardt Belle künstlich. Die Dialoge gestelzt und unglücklich gelöst. Dies zeigt bereits der Beginn. Ein Schneesturm und eine damit verbundene Lawine zwingt Kommissar AD Hans Berg zu einem unfreiwilligen Stop in einem Mädchenpensionat, welches von fünf überflüssigen wie schlecht gezeichneten Charakteren bevölkert wird. Jeder wirkt hier steif und extrem unsympathisch. Einen Zugang zu den einzelnen Personen bekommt man nie und die aufgesetzten Dialoge sind teilweise nerviges Füllwerk. Auch die ständigen Gedankenfetzen von Komissar Berg, der mit sperrigen Selbstgesprächen versucht die Handlung zu erklären und Begebenheiten zu beschreiben, sind sehr schlecht gelöst. Der eigentliche sehr gezwungene Krimifall braucht fast die Hälfte des Hörspiels um überhaupt zu starten. Spannung ist dabei zu keiner Zeit vorhanden. Die Produktion ist dabei mehr als minimalistisch und die Musik sehr begrenzt. Diese tragen zu keiner Zeit dazu bei, einem Funken an Atmosphäre oder Stimmungsbildung zu entfachen. Die Folge kommt einem dabei schier endlos vor, denn das langweilig dargebotene Geplapper will einfach kein Ende nehmen. Der Cut zu Teil Zwei wurde von mir zudem nur mit einem müden Schulterzucken zu Kenntnis genommen und dem Wissen, dass das Elend hier nun endlich, vorerst vorbei ist. Blaues Herz Teil 1 war so formatlos und langweilig, dass ich mir Teil 2 definitiv nicht mehr antun werde. Hier fehlt es an einer packenden Story, guten Dialogen und Sprechern mit Format. Selbst wenn ich mich bemühe hier etwas Gutes zu entdecken, ich finde einfach nichts. Selten hat ein Hörspiel mich so gelangweilt und völlig kalt gelassen wie dieser spannungsarme Versuch eines Krimi. 3 von 10 weil hier Preis und Leistung kaum gegeben sind.


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