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INSEL-KRIMI - 22 - Schreckensnacht auf Oland

VÖ: 26.08.22
(Contendo Media)

Homepage:
CONTENDO MEDIA

Klapptext:

Valentina Petersen kehrt eher unfreiwillig in das Familiennest auf der Hallig Oland zurück. Die Ereignisse überschlagen sich und ein Sturm wühlt ein lange gehütetes Geheimnis auf. Wird die Familie diese Schreckensnacht unbeschadet überstehen?


Sprecher:

Valentina Petersen - Julia Casper
Johanna „Jo“ Martin - Nagmeh Alaei
Hanna Petersen - Ann-Christin Blum
Isa Petersen - Uta Dänekamp
Britt Petersen - Julia Biedermann
Uwe Petersen - Rolf Berg
Raik Langer - Tobias Schmidt
Philipp Diekmann - Vincent Fallow
Mona Langer - Michaela Schaffrath
Adele Feddersen - Christa Krings
Frank Langer - Uve Teschner
Credits - Lisa Cardinale

Kritik:

Ein lange gehütetes Familiengeheimnis möchte enthüllt werden. Der Herzenswunsch der scheidenden Oma, noch einmal die komplette Familie zu sehen, führt die zerstrittene Sippschaft zusammen, zwischen der ansonsten völlige Funkstille herrscht. Und der Grund für all das, Valentina Petersen, weiß nicht einmal von ihrer unfreiwilligen Schuld an vergangenen und kommenden Ereignissen. Möge die „Schreckensnacht“ also beginnen. Wieder fällt das Faible von Autor Christoph Sobol auf, viele Unsympathen in der Story zu verbauen. Ein ewig grantelnder von quasi nichts genervter Vater, welchen man eigentlich schon nach der 10. Dialogzeile aus dem Schaukelstuhl treten möchte sowie zickende und streitende Schwestern, die wenig Familienidylle aufkommen lassen, sind ein wenig anstrengend. Ansonsten baut die Story recht langsam auf. Lediglich kleine Erwähnungen in Nebensätzen bereiten sanft den eigentlichen Fall vor. Beginnen die Ereignisse dann endlich zügig anzuziehen, kommt auch langsam etwas Stimmung in die Bude. Über teilweise gegebene Beweggründe mag man streiten. An und für sich ist „Schreckensnacht auf Oland“ gar nicht so schlecht geworden, sieht man über ein wenig künstliche Gespräche hinweg, die aber ebenfalls noch zu verschmerzen sind. Spannung habe ich aber leider doch ein wenig vermisst. Agiert das Gros der Sprecher ganz ausgezeichnet gibt es auch hier wieder 1-2 Rollen mit deren Performance ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte. Ann-Christin Blum mit gestelzter Sprechart und einer mir sehr unangenehmen Stimme sowie Michaela Schaffrath, die mich im Bereich Hörspiel einfach nicht auf ihre Seite ziehen kann. Gewohnt hochwertig aber punktet man in den Bereichen Musik und Effekt und überlässt hier nichts dem Zufall.
Fazit: Auch hier greift das gängige Konzept, den Fall von reuigen Tätern auf den Punkt bringen, zu lassen und gänzlich aufzulösen. Ein wenig Spannung hätte es definitiv sein dürfen aber letztendlich bekommt man als Insel Krimi Hörer so ziemlich genau das was man erwartet. 7 von 10 Punkte


                             Der Schallplattenladen    mr flat logo    in Offenbach  am  Main

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