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JOHN SINCLAIR - 191 - Der Blutjäger

VÖ: 27.03.26
(Lübbe Audio)

Homepage:
JOHN SINCLAIR

Klappentext:

Als eine junge Podcast-Produzentin vor meiner Tür stand und mir von der Legende des Blutjägers erzählte, wurde ich hellhörig. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, um in der Teufelsschlund-Höhle nach ihren Kollegen zu suchen. Doch wir ahnten nicht, dass sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sollten.

Sprecher:

Erzähler – Gregor Höppner
John Sinclair – Dietmar Wunder
Ansage – Ulrike Stürzbecher
Suko – Martin May
Alexander „Alex“ Davis – Jonas Frenz
Benjamin „Ben“ Jones – David Turba
Eva Jones – Lea Kalbhenn
Constable Paul Obrien – Mathis Schrader
Stuart McKinney – Max Artajo
Grady McKinney - Oliver Siebeck
Peter Hemsworth – Ryan Wichert
Bauernjunge – Mika Aust
Kellnerin – Malina Ebert

Kritik:

Eine Story, kurz und knackig und in jedem Belang kurzweilig, präsentiert sich mit Folge 191 „Der Blutjäger“. Die Sprecher sind hervorragend gewählt, und vor allem Lea Kalbhenn hat mich hier mehr als positiv mit ihren Leistungen überrascht. Tolle Stimme, tolle zweite Hauptrolle. Ist die Präsentation aus Musik und FX grundsolide gelungen, muss ich mich, beginnend mit leichter Kritik, wieder einmal über das eher unsaubere Sounddesign wundern. Treffen Musik (die oft zu laut ist), und viele Soundeffekte aufeinander, wirkt der Mix nicht mehr sauber. Auch der Sprachmix stört mich immer wieder. Gerade bei Gesprächen zweier Dialogpartner im selben Raum fallen unterschiedliche Filter auf, die ich als massiv störend empfinde. Mal rauschig, mal mit leichtem Hall. Probleme, die meist durch unterschiedliche Studioaufnahmen auftreten, die man allerdings dann bitte im Mix ausmerzen sollte. Auch kleine Ungereimtheiten fallen auf. Es fallen exakt zwei Schüsse, direkt im Nebensatz erwähnt John Sinclair aber in der Erzählerrolle drei Schüsse, die treffen. Man steht in einem kleinen Dorf am Arsch der Welt, aber im Hintergrund hört man eine stark befahrene Straße. Ein Hubschrauber stürzt auf ein großes „Feld“, drei Sätze später hebt man aber bereits einen Stein vom „Waldboden“ auf und steht ein paar Meter weiter auf einem „Berg“. Alles wirkliche Kleinigkeiten, die es so von den vergangenen Produktionsteams allerdings nicht gab. Auch einige Szenen sind mehr oder weniger unnötig innerhalb der Folge. Bettelt Johns treuer Freund anfangs doch händeringend um Action, um einem langweiligen Wochenende zu entgehen, bricht John wie selbstverständlich nur mit einer Podcasterin in das vorliegende Abenteuer auf, statt auf ein erfahrenes Backup wie Suko zu setzen, der Gewehr bei Fuß steht. Die simple Frage: Warum? Poppt bei mir da umgehend auf. Es wirkt storytechnisch eben nicht rund, was schade ist.

Fazit: Kurzweilig, knackig und unterhaltsam präsentiert sich „Der Blutjäger“ als weitere schicke Einzelfolge. Die oben erwähnten Flüchtigkeitsfehler ärgern aber ein wenig, weil man damit einiges an Potenzial verschenkt. Auch die sehr unschönen KI-Cover sind nicht unbedingt ein Aushängeschild für die Serie. So bleiben 7,5 von 10 Punkten für eine schöne Folge mit Wiederhörwert, aber auch einigen Makeln.

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