JOHN SINCLAIR - 192 - Luzifer

VÖ: 24.03.26
(Lübbe Audio)
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JOHN SINCLAIR
Klappentext:
Im Lauf der vergangenen Jahre hatte ich der Hölle zahlreiche Niederlagen eingebracht. Das konnte Luzifer nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit seiner Gefährtin Lilith setzte er zum vernichtenden Schlag gegen uns an. Ich sollte in der Hölle sterben. Und meine Henkerin war niemand Geringeres als - Jane Collins!
Sprecher:
Erzähler – Gregor Höppner
John Sinclair – Dietmar Wunder
Ansage: Ulrike Stürzbecher
Suko – Martin May
Mandra Korab – Dirk Hardegen
Glenda Perkins – Britta Steffenhagen
Jane Collins – Katy Karrenbauer
Sir James Powell – Achim Schülke
Lilith – Suzan Demircan
Asmodis – Erik Schäffler
Beelzebub – Frank Röth
Luzifer – Sebastian Walch
sowie -Bors Tessmann, Ulrike Hübschmann, Elisabeth Günther, Thomas Friebe, Marlen Ulonska
Kritik:
Luzifer. Eine Folge, die man auf die eine oder andere Weise ähnlicher leider schon öfter hören musste. Die dünne Serienhandlung, die zur Auswahl führte, bietet dabei bedauerlicherweise kaum Höhepunkte oder spannende Unterhaltung. John Sinclair wird entführt, hängt wieder einmal in einer tristen Dimension fest, führt Monologe oder Dialoge mit körperlosen Teufeln, erlebt wieder einmal sein Leben auf dem Rad der Zeit, und wird schwupps mit dem Ende dieser Geschichte wie selbstverständlich wieder einmal gerettet. Das hatten wir doch alle schon. Ein wenig zu oft. Rein technisch ist das Hörspiel dabei toll verpackt. Musikalisch stark vertont, und perfekt inszeniert, bietet man hochwertige, cineastische Mischpultkost. Auch die Sprecher sind toll besetzt und agieren auf höchstem Niveau. Über die Inhalte an sich lässt sich sicherlich streiten. Jane kehrt zurück. Yeah. Die Zeichen des Kreuzes kehren zurück. Na sowas auch. Ansonsten ist das Hörspiel ungünstigerweise so trist wie die Dimension, in der es spielt. Träge und ohne Highlights die ich dieses Mal schmerzlich vermisst habe. So kämpfen auch in mir zwei Meinungen, wie ich Luzifer letztlich bewerten soll. Es braucht einfach mal Neues, statt immer wieder Altbekanntes nach Schablone und Schema F zu wiederholen und endlos neu abzuspulen. Frische Kost, statt schwache Serienhandlungen, zwanghaft zum Implementieren. Schlussendlich gibt es von mir 7 von 10 Punkten, verbunden mit dem Hoffnungsfunken, dass man solche handlungsübergreifenden Zwangsfolgen doch thematisch besser ganz überspringen sollte, um den Fokus wieder in Richtung packende Unterhaltung zurückzubiegen.

