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INSEL-KRIMI - 45 - Rügener Bernsteinblut

VÖ: 09.10.26
(Contendo Media)

Homepage:
CONTENDO MEDIA

Klappentext:

Clara, ein junges Mädchen, verschwindet spurlos. Was hat der Tod des Bernsteinhändlers damit zu tun? Das Ehepaar Jablonka gerät in einen Strudel aus Ereignissen, die sie schon bald an ihrem Verstand zweifeln lassen. Wer ist der wahre Mörder? Welche düsteren Geheimnisse verbergen sich in den Schatten von Göhren? Die Antworten liegen in den Wäldern von Rügen verborgen...

Sprecher:

Melanie Jablonka - Nana Spier
Mark Jablonka - Roman Wolko
Vincent Wozniak - Tobias Kluckert
Tanja Köster - Heike Schrötter
Lia Ronzheimer - Alexandra Doerk
Udo Kern - Uve Teschner
Clara Meißner - Rieke Werner
Fabian Hamm - Tom Raczko
Philipp Wachsler - Matthias Heyl
Lorenz Hohlrand - Lutz Mackensy
Polizist - Julian Tennstedt
Radiosprecher - Patrick Grigutsch
Credits - Carla Gideon

Kritik:

Auf nach Rügen, hinein ins Bernsteinfieber. Die Jablonkas haben vor, sich schöne Tage auf Rügen zu machen, doch schlittern diese von Mordzeugen zu möglichen Mordopfern in eine Spirale der Angst. Das Rügener Lokalkolorit ist ganz hervorragend eingefangen und in der Story verpackt. Mehr Rügen geht kaum. Zusammen mit dem bekannten Signatur-Soundtrack und einem mehr als stimmigen Sounddesign entfaltet sich also eine Insel-Krimi-Folge, wie man sie kennt. Geprägt von schönen Stimmungen und inländischem Flair. Zwar sind die Inhalte eher simpel und schnell durchblickt, dennoch bietet die Geschichte Kurzweil. Einen Pferdefuß hatte „Rügener Bernsteinblut“ dann schlussendlich doch für mich. Und dieser war ausgerechnet bei den Jablonkas selbst zu finden. Besser gesagt bei deren Charakterisierung dieser beiden, allen voran Melanie Jabloka. Diese besetzt mit der großartigen Königin der Emotionen, Nana Spier. Niemand anders wäre hier besser gewesen. Eine Topbesetzung. Emotion heißt im Umkehrschluss aber auch eine fette Bandbreite an Launen und Eigenarten, die mich leider, nach meinem persönlichen Empfinden, echt genervt haben. Anfangs naiv, überdreht, plappernd und quengelig kippt das Ganze im späteren Verlauf dann in emotionale Hysterie und neurotische Ausbrüche. Einfach zu viel. Ehemann Mark Jablonka, der bemüht ist, es seiner Frau ergeben einfach in allem recht zu machen und sie in ihrem Tun sogar noch bestärkt, bildet den rückgratlosen Gegenpart. Es mag an mir liegen, aber ich habe zu beiden, ob ihres Auftretens, keinen echten Zugang bekommen. Und das ist eigentlich schade, denn eigentlich bietet diese Folge gute Unterhaltung. Die Sprecher sind wirklich fein besetzt und liefern ordentlich ab. Gleichwohl bin ich mir sicher, dass auch diese Folge viele Freunde finden wird. 7 von 10 Punkten für eine makellose Umsetzung und für mich anstrengende Hauptrollen.