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SONDERBERG & CO - 08 - und die letzte Nacht der Eva Przygodda

VÖ: 04.03.16
(Zaubermond Audio)

Homepage:
ZAUBERMOND

Klapptext:

Düsseldorf, Ende des 19. Jahrhunderts. Während auf der Pferderennbahn auf den Lausward-Wiesen der Große Preis von Düsseldorf ausgetragen wird, erhält die Witwe Eva Przygodda im Gerichtssaal die verdiente Strafe für den Giftmord an ihren drei Ehemännern: Tod durch den Strang! Nur Dr. Sonderberg zweifelt an Evas Schuld – doch ihm bleibt nur eine einzige Nacht, um seine Vermutung zu beweisen ...

Sprecher:

Dr.Friedrich Sonderberg – Jan-Gregor Kremp
Minnie Cogner – Regina Lemnitz
Elvira von Carnap-Achenbach – Katja Brügger
Inspektot van den Beek – Andreas Mannkopff
Gregor – Andreas Fröhlich
Julius Achenbach – Josef Ostendorf
Eva Przygodda – Lotta Doll
Kommissar Abel – Konstantin Graudus
Philipp – Martin Kessler
Moritz Clasen – Flemming Stein
Richter Stein – Lutz Riedel
Schlachter Fleischhauer – Helmut Krauss
Frau Rosenke – Dagmar Dreke
Achim Hilgers – Lutz Mackensy
Staatsanwalt Heith – Wolf-Dietrich Sprenger
Wachen – Robin Brosch, Achim Buch
Ansager beim Pferderennen – Jürgen Holdorf
Frederick – Flemming Draeger
Fredericks Mutter – Tanja Dohse
Menge im Gerichtssaal – Frank Felicetti, Stefan Krause, Eva Meckenbach, Nadine Schreier
Gerichtsdiener – Achim Schülke
Droschkenführer – Douglas Welbat

Kritik:

Satte 3 Jahre sind seit dem letzten Sonderberg Fall vergangen. Eine lange Zeit. Umso schöner, dass jetzt ein frischer Fall seinen Weg in die Regale findet. Und, das darf ich verraten, die Durststrecke hat dem sympathischen Detektiv in keinster Weise geschadet sondern einen tollen und dynamischen Fall hervorgebracht, der sich in seinen Grundzügen um einen echten, verbrieften Kriminalfall um Eva Przygodda rankt, der hier aber zu einem leicht anderen Ergebnis kommt. Schon beim Einstieg in diese Folge hört man den frischen Elan, mit dem man neu bei Sonderberg & Co eingestiegen ist. Das dynamische Hin- und Herspringen zwischen einem Pferderennen und der Gerichtsverhandlung der Eva Przygodd stellt auch gleich die beiden hier verwobenen Handlungsstränge vor, um die es nun gut 100 Minuten lang gehen wird. Das Credo dieser Folge lautet klar Kurzweil und Abwechslung. Wettbetrügereien und Pferdedoping treffen auf die tragische Giftmörderin. Doch vor allem lebt diese Folge wieder vom hervorragenden Spiel ihrer Sprecher, die hier sehr ausgewogen in ihrer Präsenz vor das Mikro treten. Allen voran Andreas Mannkopff in seiner letzten Rolle als Inspektor van den Beeck. Ihn zu ersetzen dürfte sich als wirklich schwierig gestalten. Aber auch der tollpatschige Gregor alias Andreas Fröhlich brilliert. Dies soll die Leistung der anderen Hauptrollen aber in keinster Weise schmälern. Sonderberg & Co strotzt vor guten Sprechern und charismatischen, sehr abwechslungsreichen Stimmen. Musikalisch bleibt man beim heiteren Grundkonzept der Reihe, setzt die Stücke aber nur zu Übergängen ein und besinnt sich ansonsten auf das Spiel der Rollen und die stimmigen aber nie zu vordergründigen Geräusche, die das einstige Düsseldorf hier schön atmosphärisch zum Leben erwecken. Abgerundet wird die Spielzeit wieder einmal mit einer Shortstory, in der dieses Mal Sonderberg Neffe Gregor seinem Ruf alle Ehre macht.

Fazit: Eigentlich alles beim alten, nur besser und erfrischender lautet mein abschließendes Urteil um den Fall der Eva Przygodda. Brillante Sprecher treffen auf ein schönes Setting und gekonnte Dialoge. Eine sehr gelungene Folge, die unter den momentan 8 Folgen einen der ersten drei Plätze für sich beanspruchen darf. 8,5 von 10

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