Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


PRETTY BOY FLOYD - "Dirty Glam"


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VÖ: 04.10.04
(Mausoleum Records / Soulfood)

Homepage:
www.pbffanclub.com 
Als eine in der Amiland-Szene so genannte Haarsprayband verschrien, vergleichbar mit Poison und Konsorten, treiben Pretty Boy Floyd seit Ende der glorreichen 80er ihr Unwesen. Mit der Debüt-Langrille „Leather Boyz with Electric Toys“ konnten PBF ’89 einen Achtungserfolg landen und tourten mit namhaften Größen wie White Lion und den Quireboys. Das Grunge-Zeitalter lies es dann um die Band ruhiger werden. Eine erstes Lebenszeichen gaben PBF dann Mitte der 90’er von sich, was dann Ende der 90er zur zweiten CD führte. Nach einigen, seit dieser Zeit veröffentlichten Silberlingen, u. a. das in diesem Jahr erschienene Live Album „Size Really does matter“ gibt es jetzt mit „Dirty Glam“ ein weiteres Lebenszeichen (?).

Nach diversen Line-Up Wechseln in dieser Zeit ging ich jetzt von einem taufrischen Album aus. Doch weit gefehlt. Man hat auf dem hier vorliegenden Album einen Großteil der Demos des 99er Releases „Porn Star“ platziert.

Der Democharakter bleibt aber produktionstechnisch weitestgehende auf der Strecke. Für alle die das Ursprungsalbum nicht kennen, sei gesagt, dass sich die 19 auf dem vorliegenden Album enthaltenen Songs mit einer Gesamtspielzeit von stolzen 72,18 Minuten recht kurzweilig gestalten und als Partymucke gut gespielt werden können. Das Songmaterial weist deutliche Einflüsse von Bands wie Poison, White Lion, alten Kiss und Mötley Crue zu Dr. Feelgood-Zeiten (noch mit Vince Neil) auf. Steve Summers Vocals erinnern ein ums andere Mal an eben besagten Mr. Neil. Mit „Shout it out loud“ (Kiss) und „Department of youth“ (Alice Cooper) hat man auch gleich zwei Coverversionen verwurstet, die an die Originale jedoch nicht herankommen. Alles in allem ist „Dirty Glam“ ein durchaus hörbares Album mit „Best of“-Charakter und sei für Neueinsteiger in Richtung PBF oder anderen vergleichbaren Bands dieser Stilrichtung zumindest zum antesten empfohlen.

Meine Anspieltipps:
Good Girl gone bad
Shy Diane
Letaher Boyz with electric Toys

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