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THE MORE I SEE - "The Wolves Are Hungry"


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VÖ: 27.09.04
(Steamhammer / SPV)

Homepage:
www.themoreisee.com

Ich bekomme soeben eine Promo-CD einer Band in die Hand gedrückt, die sich „The More I See“ nennt…Albumtitel „The Wolves Are Hungry“…sacht mir nix, O.K., also rein damit in den Player ….Aber Hallo!!!!!!!! Was geht denn hier ab? Das Teil powert. Noch bevor der Gesang einsetzt, male ich mir in meinem Spatzenhirn aus, wie der Sänger klingen könnte…höchstwahrscheinlich irgend so ein „Ich habe eine Nebenhöhlenvereiterung und das muss raus“ – Gegrunze…aber nein…Überraschung, der klingt richtig geil, Metallica meets Testament, mit einem gehörigen Schuss Melodie, abgerundet durch beim Refrain mehrstimmig vorgetragene Textzeilen, die deutliche New Metal-Einflüsse erkennen lassen, die jedoch nicht zu stark in den Vordergrund gerückt werden.

Während ich dieses Review schreibe muss ich mir zwangsläufig immer wieder den ersten Titel „Violate“ von vorne anhören, nicht dass ich zu langsam schreiben würde, aber schon dieser erste Track macht süchtig und gefällt mir mit jedem Durchlauf besser.

Der zweite Song „Near Extinction“ hat Ohrwurmcharakter, bleibt sofort hängen und verlangt ebenfalls nach Wiederholung…meine Fresse…wie geil. Ich bin ja nun wirklich ein Sonderbeispiel für die Verfechtung des klassischen Metals aber das, was die Jungs hier auftischen ist dermaßen geschickt kombiniert, dass ich hier von einem perfekten Brückenschlag zwischen Old School Metal und modernen Einflüssen sprechen kann.

„Suck On These Words“, der dritte Angriff auf die Gehörgänge kommt nahezu genauso düster durch die Membrane, wie es Alice In Chains in ihren besten Tagen zelebrierten.

So knallt es unaufhörlich weiter, bis mit Track 7 „The Fall“ eine akustische Verschnaufpause verordnet wird.

Kurzer Sprung zu Titel Nr. 9 „Last Hope“…Jou…das hätte durchaus auch von Anthrax stammen können, zumindest der Anfang macht dies überdeutlich.

„A Price On Your Head“ besticht durch wahnwitzige Tempiwechsel…satt!!!!...

Ich höre jetzt mal auf…ich empfehle das Album einfach mal anzuhören…Moment…das reicht nicht. Nicht jedem, der sich dieses Album anhört, wird sich die Klasse der fünf Briten beim ersten Durchhören offenbaren. Dieses Meisterwerk hat es verdient langsam, ganz langsam den notwendigen Tunnel in die Gehörgänge zu fräsen, so dass zukünftig kein Zweifel mehr darüber aufkommen darf, wer im Bereich des New True Power Metal (ist dieses Genre schon erfunden?) das Sagen hat!

Fazit: Buy or die!!! Diese Scheibe gehört in jede vernünftige Sammlung. Könnte ich Punkte für „The Wolves Are Hungry“ vergeben, wie es eines der bekanntesten einschlägigen Print Medien pflegt, wären satte 10 Punkte fällig!

Eines der stärksten Debutalben aller Zeiten!

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