Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


FALL OV SERAFIM - "Nex Iehovae"


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VÖ: 01.06.06
(Regain Records)

Homepage:
www.fallovserafim.se

Black Metal ist Programm bei den Schweden, die auch gleich mal wie die Berserker loslegen. "Towards The Throne Of Tragedy" beginnt mit ein paar harten Riffs, dann holzen die Mannen um Sänger Skorrgh wie die Sau, aber auch kommt einiges an Bombast zu Vorschein, denn in den langsameren Passagen fließen leichte Keyboards à la Dimmu Borgir mit ein. Dadurch erreicht die Band auch einen gewissen Grad an Düsterheit, die der Scheibe die nötige Abwechslung verleiht. Auch der Gesang ist recht variabel, auf Black Metal Gekeife folgen tiefe Death Metal Growls, so wie es bei "Purification" beeindruckend der Fall ist. "A Poisoned Blessing" beginnt sogar wie ein "normales" Metalstück, bis dann Gekeife einsetzt und die Keys tragende und symphonische Stimmung verbreiten. Drummer Nirag rollt wunderbar die Doublebass und die Riffs von Aldrathan und K. treiben ohne Ende. Zu Beginn der Nummer "Hope Extinguished" blasen uns die Drums in wahrer Morbid Angel Manier entgegen und auch ist das Stück trotz seines hohen Tempos doch sehr technisch und voller Breaks. Dazu gesellen sich nur ein paar leichte Thrash Passagen und das Stück geht gleich voll ins Blut über. Wieder ein wenig Dimmu Borgir like startet "The Coming Conflict", erst massive Geschwindigkeit, herrliche Breaks Up Tempo Parts und majestätische Key Sprengsel lassen ein wahres Donnerwetter auf uns hernieder prasseln. Leicht beklemmend, dann richtig breaklastig, leichte Keybegleitung und im Mittelteil ruhige und symphonische Klänge, so beginnt der mit über neun Minuten länste Song "Carnival Of Celestial Rape". Hier versprühen Fall Ov Serafim gnadenlose Härte in melancholischem Gewand. Und auch die letzen Songs "Your Paradise Suffers" und "Crowned In Mailce" sind Songs voll purer Abwechslung, beide eher  mehr im Bombast Black Metal Bereich anzusiedeln und auch diese majestätischen Keys passen wie die Faust aufs Auge. Mit fetter und glasklarer Produktion sollte der Band auf ihrem Weg nach oben nichts im Wege stehen.

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