INFINITY - Non De Hac Terra

VÖ: bereits erschienen
(New Era Productions)
Homepage:
http://www.infinity-blackmetal.com/
Das hier ist schon das fünfte Album der niederländischen Black Metaller, die hier aber immer geschickt leichte, Pagan artige Moment in ihre Stücke mit einfließen lassen, ganz besonders beim Titelstück fällt das auf, wo neben Raserei immer wieder dieses Feeling aufkommt. Wenn es kracht, dann richtig, wobei mir diese eingeflochtenen, tragenderen Passagen nicht so ganz zusagen. „The Opponent“ läßt sich da schon eher anhören, denn neben dem rohen Geballer wird eher mal auf die Thrash Schiene geschielt, was der Heftigkeit des Tracks zugute kommt. Ruhig eröffnet „Reginam Aeternum Noctis“, bevor auch hier ein rasendes Gewitter los bricht, das in Sachen Black Metal geil rüber kommt. Mit dem tragenden Parts in „Beyond the Stars…“ ist es zwar auch zwischenzeitlich schleppend, doch dank der harrschen Vocals ist die Aggression allgegenwärtig, während in der Prügelei bei „The Grey Stone Monument“ immer wieder starke Breaks verankert sind.
Alles in allem ist hier eine sehr gute Band am Start, die es versteht, ihr Material abwechslungsreich darzubieten, jedoch ist mir an manchen Stellen der Vergleich zu anderen Bands zu nahe, um von einer vollkommen starken Scheibe zu reden.

