SUIDAKRA - Eternal Defiance




VÖ: 25.05.2013
(AFM Records)

Homepage:
http://www.facebook.com/Official.SuidAkrA

Ich war richtig gespannt, was SUIDAKRA auf ihrem neuen Album wieder für ein monumentales Werk hinbekommen haben und ich sag nicht zu viel, wenn ich behaupte, dass die Band um Sänger / Gitarrist Arkadius hier fantastisches geleistet hat.
Allein schon das pompöse und bombastische Intro „Storming the Walls“ ist so was von großartig, da kann das Album nicht eine Sekunde schwach sein. Und das wird es auch nicht, mit „Inner Sanctum“ wird fett mit den Double Bass Druck aufgebaut und die harten, aber immer verständlichen Vocals von Arcadius sind super. Im Riffing wechseln sich Härte und Melodie ab und dank der produktion ist der Bass super verständlich. Die bombastischen Parts mit den aggressiven Vocals sind wie füreinander geschaffen und so kommt diese Nummer einfach nur stark. „Beneath the Red Eagle“ beginnt wie der Soundtrack eines perfekten Epos, die Violinen paaren sich mit den harten Riffs und wenn SUIDAKRA wie hier etwas flotter werden, bin ich eh vom Hocker. Doch das ist nicht alles, mit dem klaren Gesang und dem weiblichen Gegenpart kommt das Ganze als ein Gemisch, das füreinander geschaffen ist. Dieser herrlich stampfende Metal mit den Celtic Einflüssen ist bei „March of Conquest“ bis auf die letzte Sekunde durchdacht, fantastisch arrangiert und einfach SUIDAKRA in Hochform. Der Dudelsack ist bei „Pair Dadeni“ ständiger Begleiter, doch das Stück an sich ist in Sachen Härte schon eine deutliche Spur angezogen und das Solo eine Wucht. Der sanfte und von Tina Stabel gesungene „The Mindsong“ ist Emotion pur, fast schon Gänsehaut Feeling, während SUIDAKRA danach mit „Rage for Revenge“ zwar das Konzept der Scheibe weiter verfolgen, doch hier sogar teils recht extrem Knüppeln wie in den Anfangstagen. Danach wird der „Dragon's Head“ zwar mit epischer Größe eingeleitet, doch auch hier geht es knüppelhart zur Sache, ohne jedoch die melodisch griffigen Riffs außen vor zu lassen. „Defiant Dreams“ powert sich von drückendem Mid Tempo in treibendes Up Tempo, gepsickt mit vielen Breaks und ordentlich Bombast, dem dann schon der sanfte, sich zum einem Epos steigernde Rausschmeißer „Damnatio Memoriae“ folgt. Hier erkennt man ganz klar das Faible von Arkadius, denn er ist ein bekennender Film / Soundtrack Fan.
Als Bonus gibt es mit „Mrs. McGrath“ einen weiteren, von Tina gesungenen Song, der das Celtic Feeling in sich birgt.
SUIDAKRA sind hier absolut meisterhaft unterwegs, das Album strotzt nur so voller Bombast, epischen Ausmaßen und auch der gehörigen Portion Metal, SUIDAKRA haben ohne jeden Zweifel hier ihr Meisterwerk bis dato hingelegt und dass es so opulent werden wird, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gedacht. Hammer, einfach Hammer !!!!!