PEST - The Crowning Horror

VÖ: 18.06.2013
(Agonia Records)
Homepage:
www.pest.se
Nach dem Intro „The Funeral Hours“ gibt es von dem Schweden Duo mit „A Face Obscured By Death“ erst mal rumpelnden, ungehobelten und rasenden Black Metal, bevor die Herren sich mehr und mehr ins Mid Tempo orientieren und nach diesem Part dann doch wieder etwas flotter holpern. Mit „Volcanic Eyes“ bleiben zwar gerade bei den Vocals die Black Metal Wurzeln erhalten, doch das Stück hat schon mehr klassischen Heavy Metal an Bord und „Devil's Mark“ geht dann sogar weiter bis hin zu NWOBHM Einflüssen. Allein der Titel „Holocaust“ verspricht schon was schnelleres, was hier dann auch kommt, aber danach wird es mit „The Abomination Of The God“ richtig düster und drückend. NWOBHM, Heavy Metal und leicht Black Metal angehauchter Gesang vermischen sich in „Thirteen Chimes“ und auch in schleppender Manier ertönt der „Demon“, der hier und da aber mal kurzzeitig Gas gibt. Mit dem Titelstück geht es vermehrt in old school Gerumpel ab, „Eternal Curse“ hingegen will bösartig und zäh sein, schafft es aber nicht, dies dem Hörer zu vermitteln.
Irgendwie ist das nichts halbes und nichts ganzes, bei solch aggressivem Gesang sollte man bei seinen Wurzeln bleiben und nicht mit Heavy Metal und NWOBHM das Ganze verwässern, denn so wie es hier ist, kommt das bestimmt nicht dolle an.

