FIR BOLG - Rowards Ancestral Lands

VÖ: 21.06.2013
(Schwardorn Production)
Homepage:
https://www.facebook.com/pages/Fir-Bolg/326512874058104
Bei Ein Mann Projekten ist das ja manchmal so eine Sache, doch Dagoth, der Mann hinter FIR BOLG setzt da auf altbewährtes.
Leider ist mir das Intro ein wenig zu lang ausgefallen, doch wenn in „Behind the Great Oppidum“ der Gesang nach Immortal klingt, die Riffs sich hymnisch aufbauen und dann ein rasender Ausbruch an den Tag gelegt wird, ist alles in Butter. Auch die eingeflochtenen, akustischen Parts kommen gut rüber, vor allem, wenn es danach abgeht wie die Sau. „Blood Heritage“ hält sich so in der Schnittmenge aus thrashigen Linien mit Black Metal Einschlag auf, wird mitunter zudem richtig extrem flott und das Stück beißt. Folk und Pagan wird in „Banshees“ einfließen gelassen, doch dann rast es wie nordisch eisiger Black Metal und hat zudem auch so ein paar richtig ruhige und akustische Parts. Ganz anders verhält es sich bei „King of Wallachia“, der Track wird so richtig dreckig mit leichtem Punk Einschlag rausgerotzt, während sich „Strong Old Megalith“ erst richtig technisch gibt, bevor auch hier ein herrliche Knüppelpart losbricht. Pagan und Black Metal verschmelzen bei „Final Battle on the Frozen Lake“ zu einer sehr guten Einheit und bei dem über sieben Minuten langen „Mag Tuired“ gibt es fast durchgehend vor den Latz. Mit Folk und Akustik ist „Dun Aengus“ durchzogen, das Tempo variiert sehr gut damit wird das Album auch beendet.
Klar, den Black Metal erfindet der Franzose hier nicht, aber die Art und Weise der Songs sind so voller Abwechslung, dass man das Album immer wieder gerne einlegt.

