EXTOL - Extol

VÖ: 21.06.21013
(Indie Recordings)
Homepage:
www.facebook.com/ExtolOfficial
Leicht zu hören ist das gleichnamige Album von EXTOL nicht, denn es ist sozusagen Prog Death Metal, der sich aus stampfendem Death Metal mit coolen Growls als auch braven und sanften Passagen mit klarem Gesang zusammensetzt.
So ist es gleich beim Opener „Betrayal“ der Fall und auch in „Open the Gates“ muss man sich nach dem drückenden Riffing erst mal an das verspielte und vertrackte Spiel gewöhnen, der Gesang klingt da fast schon wie zu besten Queen Tagen, worauf dann auch wieder das starke Grolwling folgt. In „Wastelands“ wird es mitunter richtig schnell und aggressiv, aber auch total verfrickelt. Die Drums sorgen bei „A Gift Beyond Human Reach“ für mächtig viel Action, dazwischen hat man sich schon an die sanften Klänge gewöhnt, bevor es im Up Tempo kracht.
Also am Ende muss man EXTOL bescheinigen, dass so ein Album viel Mut verlangt, man fordert viel vom Zuhörer und wenn der erst mal in den Bann der Norweger gezogen wurde, funktioniert die Scheibe. Allerdings braucht es dafür doch einige Durchläufe, da das Material teils recht sperrig wirkt.

