AUTOVIOLET - AutoViolet

VÖ: 21.06.2013
(Neutrino Records)
Homepage:
www.autoviolet.net
Sängerin Amy hatte es in ihrer Jugend nicht leicht, Mobbing, der Tod ihres Bruders, Suff und Drogen, das alles verarbeitet sie auf diesem Album, doch wer jetzt denk, das kommt einer Selbstbemittleidung nah, der täuscht.
Die Dame macht mit ihrer Band knackigen Rock mit elektronischen Einflüssen, das klingt beim Opener „No Tommorow“ mehr wie moderner Rock, doch auch eingängige Passagen mit der wunderbaren Stimme von Amy kommen da noch hinzu. Danach wird es sanfter bei „Falling“, ein Song, der auch locker vom Anfang her ins Radio passen würde, bevor es wieder knackig und melodisch rockt. In „Nevermore“ bringt die Dame zu stampfenden Klängen eine gewisse Härte mit ins Spiel, während „Peal“ eine sanfte Ballade darstellt. Bei „All For Nothing“ steht der Bass weit im Vordergrund, so dass es auch ordentlich groovt, dem mit „Deliver“ eine rockig und mit leichten Pop Einschüben versehene Nummer folgt. „Confession“ gibt sich dann ganz elektronischem Spiel hin, klingt aber noch nicht mal so übel, doch es wird auch wieder kernig gerockt, das passiert in „Fade Away“.
Als Fazit der 11 Songs kann man klar sagen, dass AUDIO VILOET eine sehr gute und abwechslungsreiche Scheibe produziert haben, die verschiedene Sparten bedient und so eine breite Hörerschaft anspricht.

