AGATHODAIMON - In Darkness

VÖ: 28.06.2013
(Massacre Records)
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AGATHODAIMON melden sich vier Jahre nach „Phönix“ zurück und der Opener macht dabei schon mächtig Eindruck, nach dem ruhigen Intro Part knallt „In Darkness (We Shall Be Reborn)“ wie eine Black Metal Walze aus den Boxen, lebt von der Raserei und dem Gekeife von Fronter Ash. Im weiteren Verlauf wird es allerdings düster, von Keys im Mid Tempo getragen und immer wieder mal an Graveworm erinnernd, dazu kommen auch Clean Gesang Parts von Gitarrist Sathonys dazu. „I’ve Risen“ drückt dagegen mächtig im gemäßigten Tempo, das ist mehr ein Drum Gedonner mit Vocals und die anderen Instrumente begleiten da mehr. Mit Klar Gesang und ruhigem Spiel eröffnet „Favourite Sin“, mausert sich dann aber zu einem Düster Stück mit dezentem Key Bombast, während „Oceans Of Black“ mit einem deutlichen Groove bestückt und auch sehr vertrackt gespielt ist. In „Adio“ kommen neben dem bombastischen Spiel auch die pure Raserei ans Tageslicht, während „Somewhere Somewhen“ abgesehen von Ash'es Gekeif eigentlich schon sinnlich und verträumt rüber kommt. Nach einem kurzen, böse wirkenden Intro Part hämmert „Dusk Of An Infinite Shade (Amurg)“ volle Kanone los, geht dann in powerndes Mid Tempo mit Key Teppich über und hat nebenbei auch noch im Mittelpart eine akustische Ader in sich. Die „Höllenfahrt der Selbsterkenntnis“ hat einen opulenten Charakter und als Bonus gibt es „Adio“ auch noch mal in der Akustik Version.
Freunde der Band werden hier auf keinen Fall enttäuscht, ich finde auch, dass dies Scheibe mehr als gelungen ist, jedoch fehlt mir an machen Stellen etwas mehr Aggression, so dass ich hier zwar von einem starken, aber nicht umwerfenden Album beschallt werde.

