HYPOCRISY - Pentralia / Osculum Obscenum (Re-Release)




VÖ: 12.07.2013
(Nuclear Blast Records)

Homepage:
http://www.facebook.com/hypocrisy

Es war im Oktober 1992, ich stand beim Plattendealer meines Vertrauens und hielt das Debüt Album „Penetralia“ von HYPOCRISY in meinen Händen, sofort gekauft und auch nach dem ersten Durchlauf gewusst, dass da noch einiges kommen wird. Mastermind Peter Tägtgren war zwar mit seiner Mannschaft damals noch etwas ungestümer und roher als es heuer der Fall ist, aber solche Kracher wie „Impotent God“ oder auch „Suffering Souls“ sowie das am Anfang totale Riff Monster „Burn by the Cross“ sind für mich heute einfach Klassiker des Death Metal. So war das Debüt schon der Hammer, der hier mit Live Version von "Left to Rot" und "God is a Lie" angereichert wurde.
Auch das zweite Hammerwerk der Schweden, Obsulum Obscenum“ war genau so ein Brett, da konnte man 1993 blind zuschlagen, das mit „Pleasure of Molestation“ noch etwas roher war, aber genau so einen Knalleffekt besaß, das ging ab wie die Sau und der Kauf hat sich eindeutig gelohnt. Nicht nur, dass „Necronomicon“ fegt wie der Teufel, auch das Venom Cover „Black Metal“ haben Peter und seinen Mannen geil umgesetzt. Auch hier kommt natürlich Bonus Material hinzu, nämlich "Pleasure of Molestation", "Osculum Obscenum" und "Necronomicon" ebenfalls in der Live Version.
Wer das aktuelle Machtwerk von HYPOCRISY gekauft hat und die alten Platten noch nicht besitzt, das wird jetzt aber Zeit, der Doppeldecker kommt in remasterdter Version und wird alle neuen HYPOCRISY Fans die Rohheit von früher um die Ohren hauen. Alte Männer wie ich haben klar schon das Original, aber es ist nicht schlecht, den neuen Sound auch genießen zu können.