HOUR OF 13 - Hour Of 13




VÖ: 30.08.2013
(Northern Silince Records)

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HOUR OF 13..., sagt mir doch etwas, ah, jetzt hab ich's: ein abgedrehtes Duo aus North Carolina, das thematischen Hang in die Welt von Beelzebub, Geistern, Dämonen und Dunklen Göttern besitzt. „The Ritual“ hieß das 2010 für mächtig Wirbel in Düster/Okkultmetalkreisen sorgende Debüt, (dem zwei weitere Alben, zwei EP's und die Single „Possession/Darkness“ folgten, die mächtig Eindruck im düster okkulten Heavy Metal-Underground hinterließen. Musikalisch orientiert sich das von Stimmungswechseln und perfekt zelebrierter Dramatik lebende Gebräu aus klassischem 70er Hardrock, Okkult-Doom und etwas Früh80er N.W.O.B.H.M. zu meiner Freude überwiegend an Bands der Schiene PAGAN ALTAR,WITCHFINDER GENERAL, ANGEL WITCH dem ein leichter Hauch MERCYFUL FATE anhaftet. Zuguterletzt müssen die unverkennbar durchscheinenden Heavy Metal-Urväter BLACK SABBATH genannt werden, deren Sound unverkennbar die Grundlage des vierten Studiotonträgers bildet, dessen Inhalt mich bereits nach dem ersten Stück mit jedem hinzukommenden Takt gewaltig fesselt. Richtig schön oldshool dröhnen mir Nummern vom Typus „Submissisive of Evil“, „The Correlation“, „Hex of Harm“ oder „Missing Girl“ entgegen! Allein das scharfe, wunderschön nostalgisch gefärbt heroische Riffing verursacht mächtig viel Kribbeln in meinem Bauch. Musik, deren ureigener Stil eine völlig eigene, kaum in Worte zu fassende Form von Magie besitzt. Der ungemein flexible, ausdrucksstark charismatisch unter die Haut gehende, teils recht weinerliche, so manches mal an eine klarere Variante von Kult-Ikone OZZY OSBOURNE erinnernde Gesang tut daneben sein Übriges, das mir dieses extrem kauzige Album gleich von Beginn an sympathisch ist! HOUR OF 13 erreichen ein völlig eigenes, kaum zu toppend spieltechnisches Level, von dem andere Bands, die sich an solcher Thematik versuchen, höchstens im dunklen Keller träumen. Highlight dieser starken Vorstellung, die nahtlos an das bisherige Schaffen des Duos anknüpft, ist der achtminütige von dumpfem Sprechgesang und mystischen Chören eingeleitete Übertrack „Missing Girl“, wobei sich noch einmal sämtliche Facetten von HOUR OF 13 offenbaren.

Nach acht Stücken vor dem Altar angelangt, heißt es nur noch: Hinsetzen, ehrfürchtig Niederknien, Repeat-Taste gedrückt, das ganze Spektakel sofort noch einmal durchlaufen lassen. Fließender, eleganter, verschrobener, kauziger und kultiger lässt sich klassischer 70er Hardrock, Okkultdoom und 80er N.W.O.B.H.M. nicht verbinden! Ein Album, das sich nahtlos in die Riege unverzichtbarer Protagonisten der PAGAN ALTAR, WITCHFINDER GENERAL und ANGEL WITCH-Liga einreiht, wofür es entsprechend nur d i e eine Bewertung geben darf, - Höchstnote, 10 von 10!

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