WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - Goldkinder



VÖ: 09.08.13
(Heartwork Musik)

Homepage:
www.facebook.com/wbtbwbofficial

WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER (WBTBWB) kannte ich bisher nur dem lustigen Bandnamen nach. Musikalisch hatte ich keine Ahnung, was ich hier mit dem mittlerweile dritten Album geboten bekomme würde. Daher habe ich erst einmal ein wenig schlau gelesen. 2007 als Duett zusammengetan, entschied man sich, gemeinsam zu musizieren. Dieses gipfelte in dem Album „Das Monster Aus Dem Schrank“, welches innerhalb von zwei Wochen aufgenommen wurde. Musikalisch waren es alt bekannte Kinderlieder in einem elektronischen Deathcore-Gewand. Das Ganze kam wohl so gut an, dass Redfield Records auf die Band aufmerksam wurde und sie unter Vertrag nahm. Das Debütalbum wurde dann mit neuer Auflage in Deutschland, Japan und in den USA vermarktet. Aus dem Duo WBTBWB wurde dann ein Quartett und 2010 folgte dann das zweite Album „Der Tag An Dem Die Welt Unterging“, welches nur noch selbstgeschriebene Songs beinhaltete. Im selben Jahr verließ auch Sänger und Gründungsmitglied Tobias die Band, was der Sache aber keinen Abbruch tat, da kompetenter Ersatz gefunden wurde. Zwischen und nach den Alben war die Band sehr intensiv mit dem Bühnenleben beschäftigt, dennoch fand man Zeit, die nun hier vorliegende Scheibe mit dem klangvollen Namen „Goldkinder“ zu erschaffen. Die Truppe selbst beschreibt ihren Musikstil mittlerweile als Hot Deathpop, was meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf trifft. Denn genau so etwas kam mir in den Sinn als ich die Platte zum ersten Mal gehört hatte. Viele Elemente des Metals, des Hardcores, des Death-Metals, aber auch der Popmusik werden zu einer Einheit vermengt. Dazu noch weniger ernst gemeinte Texte, die glücklicherweise auf Deutsch präsentiert werden, und fertig ist die Chose. In meinen Ohren klingt das echt super. Alle dreizehn Songs, na ja sagen wir mal fast alle dreizehn Songs machen viel Spaß, allen voran der Opener „Alles was Ich Will“, der zweite Song „Meine Brille“ (das Video dazu solltet ihr euch auch mal ansehen) und der neunte Track „Makellos“. Was ich allerdings vom Titel „Krieg Aus Gold“ halten soll, weiß ich nicht so recht, fällt der doch total aus der Rolle. Insgesamt ist „Goldkinger“ aber mehr als empfehlenswert!

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.