ISVIND - Daumyra




VÖ: 15.08.2013
(Folter Records)

Homepage:
www.facebook.com/Isvindband

Das Feuer lodert, der Wind weht, das sind die ersten Klänge bei „Kast Loss, Brenn Alt“ der norwegischen Black Metal Band ISVIND, die danach in purer Aggression holzen, so wie Black Metal zu den Glanzzeiten zelebriert wurde. So old school und in seiner rohsten Form. Immer am Anschlag mit nur ein paar Breaks fegt „Burn the Kings“ aus den Boxen und der „Blodstorm“ pendelt geschickt zwischen Mid Tempo und Prügelei hin und her, da kann man alte Gorgoroth als Vergleich heran ziehen. So ist es auch kein Wunder, dass sich „The Dark Traverse“ in einer Pracht entfaltet, die voller Aggression steckt, aber auch mit dem eisig und majestätisch klingenden Riffing total punktet. Aber auch die Highspeed Prügelei wird nicht vernachlässigt, die in „Djevelens Uvaer“ ihre Fortsetzung findet. Dazwischen lassen es ISVIND mal richtig frostig werden, bevor das Vollgas wieder alles plättet. Kriechend, aber voller Wut im Bach wird „Myra“ geboten, das Stück lebt von seiner Trägheit ungemein. Dafür mäht „Speculum“ alles um, was im Weg steht und auch der „Klabautermann“ ist ein Stück wie ein Tornado, der allerdings mit dem klaren Gesang im Mittelpart starke Akzente setzt.
Machen wir es kurz, ISVIND ist für alle Black Metal Traditionalisten ein gefundenes Fressen, Fans des rohen, nordischen Black Metal kommen hier voll auf ihre Kosten.