SCALPEL - Sorrow And Skin

VÖ: 03.09.2013
(Sevared Records)
Homepage:
www.facebook.com/Scalpelofficial
Auf ihrem Debüt lassen die Amis von SCALPEL ordentlich die Muskeln spielen, sofort mit „Ripe“ ist die Marschrichtung klar, das ist Brutal Death Metal mit ein paar Grindcore Einschüben, der in Dauerfeuer Manier hackt. Doch trotz ihrem Speed sind die Leads teils sehr melodisch und die Breaks perfekt gesetzt. Wahnsinn, wie hoch das Tempo bei „Gutmulch“ teilweise ist und wie die Riffs mir die Schädeldecke aufsägen und auch „The Woodsman“ so ein wenig in Richtung Canibal Corpse schielt, nur eine Spur flotter. Da sagt mir danach „The Black Juices“ nicht so zu, denn hier versuchen die Jungs, ein wenig in anderen Regionen zu landen, was nicht hundert Prozent gelingt, doch mit dem „Skullscraper“ sind sie wieder in der Spur, auch wenn bei diesem Song das Tempo weitgehend gedrosselt ist. Dafür wütet „Mincemaster“ wieder in höchstem Tempo gnadenlos vor sich hin und auch in „Sentinels of Severed Flesh“ wird der Snare keine Pause gegönnt. Das Titelstück beginnt mit akustischen Klängen, doch danach wird vertrackt der brutale Death schnörkellos zelebriert, was nicht schlecht kommt, allerdings die Geradlinigkeit etwas in den Hintergrund schiebt. „The Exterminator / Human Slaw“ ist einfach nur Scheiße, das hört sich an, als wenn ein Fernseh kaputt wäre und sonst nix, nur diese Scheiß Rauschen. Dafür entschädigt aber das finale und brutale „Unspeakable“ wieder ein wenig.
Leider haben sich SCALPEL mit diesem unnötigen Rauschen viel kaputt gemacht und sich eine Top Wertung versaut, aber alles in allem eine gute Brutal Death Platte.

