DARK DESIGN - Prey For Future

VÖ: 10.09.2013
(Heaven And Hell Records)
Homepage:
www.facebook.com/darkdesignband
Hier handelt es sich nicht um die schwedischen Heavy Metaller, sondern um das Debüt der Amis, die sich Power und Thrash auf die Fahne geschrieben haben.
Nach dem Instrumental Intro „In Medias Res“ zeigen die Jungs, dass sie ihr Handwerk verstehen, denn „Dark Design“ ist ein richtig gelungener Mix aus Power und Thrash, der einiges an progressiven Einschüben zu verzeichnen hat. Leider hat die gute Musik auch einen kleinen Knackpunkt, Sänger Andrew Bertrand klingt zwar an vielen Stellen wie Peavy von Rage früher, doch er singt nur auf der Linie der Gitarren, was an machen Stellen zu aufgesetzt klingt. „No Death“ spielt mehr im Power Metal Bereich eine Rolle und wird nur im Solo und gegen Ende etwas thrashig. „Abiding Contempt“ hält sich im vertrackten Sektor auf, es ist schon interessant, dem Break lastigen Spiel zu lauschen, besser wird es allerdings, wenn die Amis hier zu treiben beginnen. „Welcome to Your (Doom!)“ spricht Bände, hier wird es schon eine Spur zäher, doch auch die Technik ist weiter an Bord.
Alles in allem tummeln sich hier acht eigene Stücke und mit „Dust in the Wind“ noch ein Kansas Cover, die man sich zwar anhören kann, doch gerade in Sachen (Drum) Sound vermisse ich hier einen gewissen Kick, so dass man das Album mit 6 von 10 bewerten kann.

