WOLVSERPENT - Perigea Antahkarana




VÖ: 17.09.2013
(Relapse Records)

Homepage:
www.facebook.com/wolvserpent

Experimentelle Tonträger haben es erfahrungsgemäß in sich. Davon wollen fünf beinahe programmgemäß ineinander verschachtelte Tracks erzählen, wobei dem Aufeinanderprallen der Extreme nichts mehr im Wege steht. Mit Perigea Antahkarana wartet schon das nächste Tonkonstrukt in 80 Minuten Opus-Überlänge auf mich. Dunkel, schwerblütig, emotional, dazu ein gebündelt Maß Tiefgang? Keine Angst, werte Fusions, Postrockfans und Düsterheimer! Alles da. Was viele Doomformationen häufig auf gefühlte vier Tracks im 40 – 50 Minuten-Turnus verteilen, beansprucht beim Duo WOLVSERPENT gut die doppelte Spielzeit. Majestätische Musik ohne Limits und Grenzen, die ihrem darauf geeichten Klientel nicht nur eine Menge Aufmerksamkeit abverlangt, sondern zuweilen auch den Geduldsfaden strapaziert. Ganz so niveauvoll böse wie THE RUINS OF BEVERAST geben sich WOLVSERPENT bei Weitem nicht. Wer mit einem Bastard aus GODSPEED und ähnlich gelagerter Fusionskapellen, Funeral-Doom, Soundbrei, der spätestens bei Anzug der Temposchraube zum undefinierbar nervigen Matsch mutiert etwas anzufangen weiß, sollte sich ruhig die Ehre geben, in diese Tonkonserve näher einzuchecken. Kompositorisch durchaus anspruchsvoll, trotz vorhandenem Abwechslunsfaktor kein direkter Vergleich zu den beklemmender, wesentlich stilsicherer auf Meisterkurs agierenden T. R. O. B. .

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