GLAMOUR OF THE KILL - Savages

VÖ: 23.09.2013
(Steamhammer / SPV)
Homepage:
www.facebook.com/glamourofthekill
Glam Core, so könnte man die Musik auf dem zweiten Album von GLAMOUR OF THE KILL bezeichnen, die Herren sind zwar nicht die angekündigte Sensation, aber mit so einem Opener wie „Break“ lässt es sich durchaus leben. Das Stück hat neben dem Core Riffing gerade bei den Vocals eine Spur Eingägnigkeit zu verzeichnen, was aber nicht immer so einschlägt, wie es sollte. Dafür ist die „Second Chance“ um einiges eingängiger und treibt auch flott nach vorne, der Refrain geht da schon fast in die Sleaze / Hardrock Ecke der 80'er, während man „The Only One“ als Melodi Core bezeichnen könnte, hier trifft melodischer Drive auf modernes, technisches Riffing und hier passt es auch meist richtig gut. Immer, wenn GLAMOUR OF THE KILL melodisch wie einen Hardrock / Sleaze Band abrocken wie in „Live For The Weekend“, können sie absolut gefallen, doch das moderne Gefrickel will da nicht so richtig an mich. Mit dem am Ende stehenden „Welcome To Hell“ führen die Jungs uns vom Titel her aufs Glatteis, denn das Stück ist mitnichten hart, sondern richtig balladesk angehaucht.
Wie gesagt, als reine Sleaze / Hardrock Band hätten GLAMOUR OF THE KILL bei mir eine Top Bewertung abgeräumt, so sind aber leider nicht mehr wie 5,5 von 10 drin.

